ERC Ingolstadt · ArchivZur aktuellen Website →
Thomas Greilinger schoss den ERC eine Minute vor Schluss zum Sieg. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Panther rücken auf Platz sieben vor

Der ERC Ingolstadt macht in der DEL-Tabelle weiter Boden gut. Mit dem 4:3 Heimerfolg über die Krefeld Pinguine holte der ERC wieder wichtige drei Punkte und ist nun schon auf Platz sieben vorgerückt. Matchwinner war neben Doppeltorschütze Thomas Greilinger auch Markus Janka, der einige tolle Save…

Thomas Greilinger schoss den ERC eine Minute vor Schluss zum Sieg. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

← Zurück zur Übersicht

Der ERC Ingolstadt macht in der DEL-Tabelle weiter Boden gut. Mit dem 4:3 Heimerfolg über die Krefeld Pinguine holte der ERC wieder wichtige drei Punkte und ist nun schon auf Platz sieben vorgerückt. Matchwinner war neben Doppeltorschütze Thomas Greilinger auch Markus Janka, der einige tolle Saves zeigte.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Krefeld, die bereits in der dritten Spielminute ihr erstes Powerplay spielen durften, allerdings aufgrund konzentrierter Defensivarbeit der Ingolstädter zu keiner echten Torchance kamen. Dies änderte sich aber in der Folge und immer wieder musste Markus Janka, der heute den Vorzug vor Ian Gordon erhielt, eingreifen. Die besten Möglichkeiten bei Krefeld hatten Marvin Tepper (8.), Boris Blank (8.), Charlie Stephens (9., 12. und 18.) sowie Pascal Trepanier, der sechs Sekunden vor Schluss des ersten Drittels im dritten Überzahlspiel von der blauen Linie aus in den Winkel zur 1:0 Führung für die Pinguine traf. Bei den Ingolstädter tauchte Thomas Greilinger einmal gefährlich vor Scott Langkow auf, als er die Scheibe zur knapp am langen Pfosten vorbeischob (10.).

Der ERCI kam im zweiten Drittel besser ins Spiel und wurde für sein Engagement dann auch im zweiten Überzahlspiel belohnt. Im ersten Powerplay (Trepanier saß zweimal draußen) verpassten Greilinger, zweimal Christoph Gawlik aus kurzer Distanz sowie Bob Wren, der den Pfosten anvisierte, den Ausgleich. In der 25. Minute war dann aber erneut Thomas Greilinger zur Stelle, der mit einem Direktschuss in die Maschen traf. Der ERC blieb am Drücker, doch wieder hatte der Pfosten etwas gegen ein Tor von Christoph Gawlik (28.). Die mittlerweile verdiente 2:1 Führung gelang aber dann doch noch, auch wenn ein wenig Glück dabei war. Der insgesamt schwache Schiedsrichter Ulpi Sicorschi, war unfreiwilliger Assistgeber, als er hinter dem Tor stehend mit seinem Schlittschuh die Scheibe direkt in den Slot abfälschte, wo Petr Fical lauerte und eiskalt zum 2:1 vollendete (30.). Krefeld kam nur noch sporadisch zu guten Möglichkeiten, doch die konnte Janka zunächst noch allesamt vereiteln, wie gegen Paul Abers, der allein vorm ERC-Gehäuse abschließen konnte. Mit einem Kontertor zogen die Jungs von Rich Chernomaz aber dann bis auf 3:1 davon, Torschütze war Joe Motzko auf Zuspiel von Gawlik und Hambly (32.). Es zahlte sich nun aus, dass die Panther konsequent mit vier Reihen agierten. Die Pinguine kamen aber noch einmal zurück ins Spiel. Bei einer Zwei-gegen-eins Situation erzielte Sinan Akdag den 2:3 Anschlusstreffer (37.), in der 40. Minute war es dann Richard Pavlikovsky, der einen Schuss von Pascal Trepanier im Powerplay erfolgreich ins Tor abfälschen konnte.

Mit einem 3:3 Unentschieden ging es schließlich ins letzte Drittel. Die Ingolstädter spielten nun mit viel Einsatz und gingen immer wieder hart aber fair auf den Körper und setzen so den Pinguinen zu. Zwar bekamen die Panther noch drei Überzahlmöglichkeiten, allerdings konnten die Krefelder diese Situationen ohne Gegentor überstehen. Ein Tor von Patrick Buzas auf Zuspiel von Matt Hussey ließ Schiedsrichter Sicorschi aufgrund von Torraumabseits zum Unmut der Zuschauer nicht zählen (56.). Eine Minute vor dem Ende schlugen die Panther aber dann doch noch zu - Matt Hussey (spielte für Wren in der ersten Reihe, der während des Spiels aufgeben musste) legte zurück auf Thomas Greilinger der direkt abzog und durch die Beine von Langkow zum 4:3 einnetzte. In der letzten Minute bekamen die Gäste noch ein Powerplay geschenkt, doch die Panther wehrten sich mit vier Mann gegen sechs Krefelder und brachten den knappen Vorsprung auch Dank zweier super Paraden von Markus Janka über die Zeit.

Bildergalerie

Markus Janka zeigte ein paar tolle Saves und war mit einer Fangquote von über 90% entscheidend am Sieg beteiligt. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Markus Janka zeigte ein paar tolle Saves und war mit einer Fangquote von über 90% entscheidend am Sieg beteiligt. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de