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Hier scheitert Wyatt Smith an Daniel Taylor, der insgesamt 40 Schüsse abwehrte. Foto: Adalbert Michalik
Saison

Panther verlieren Spiel im letzten Drittel

Der ERC Ingolstadt lässt trotz guter Leistung wichtige Punkte im Kampf um die Play-Offs liegen, bleibt aber auf dem fünften Rang. Dabei hatte es nach dem zweiten Drittel mit einer 3:1 Führung im Rücken gut ausgesehen. Durch zwei Unterzahltore sowie einem Gegentor in eigener Überzahl wurde das Spi…

Hier scheitert Wyatt Smith an Daniel Taylor, der insgesamt 40 Schüsse abwehrte. Foto: Adalbert Michalik

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Der ERC Ingolstadt lässt trotz guter Leistung wichtige Punkte im Kampf um die Play-Offs liegen, bleibt aber auf dem fünften Rang. Dabei hatte es nach dem zweiten Drittel mit einer 3:1 Führung im Rücken gut ausgesehen. Durch zwei Unterzahltore sowie einem Gegentor in eigener Überzahl wurde das Spiel aber noch im Schlussdrittel aus der Hand gegeben. Es war bereits die zwölfte Heimniederlage der laufenden Saison, damit rangieren die Panther in der Heimtabelle derzeit nur auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Die Freezers versteckten sich nicht und hatten die erste Möglichkeit bei einer Zwei-gegen-eins Situation mit Aleksander Polaczek (2.). Die 1:0 Führung gelang den Gästen bereits in der sechsten Minute, als Thomas HOlzmann querlegte und Chad Bassen nur noch ins leere Tor einschieben musste - zuvor scheiterte Greilinger aus kurzer Distanz an Torhüter Daniel Taylor. Es dauerte etwas bis die Panther ins Spiel fanden. Die besten Gelegenheiten zum Ausgleich hatten Bob Wren, Bruno St. Jacques und Wyatt Smith, der nicht an den Abrpaller kam (8.). Bei zwei Überzahlspielen im ersten Drittel versuchten es die Ingolstädter mit Fernschüssen, jedoch ohne Erfolg. Auch Matt Hussey brachte bei eine Zwei-auf-Eins Situation die Scheibe nicht an Taylor vorbei (18.).

In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels passierte nicht viel - bei den Freezers kam oft der letzte Pass nicht und die Möglichkeiten der Panther hielten sich ebenso in Grenzen. Als in der 33. Minute dann Joe Motzko zu einem Alleingang ansetzte wurde er von Rainer Köttstorfer von den Beinen geholt und Schiedsrichter Daniel Piechaczek traf die einzig richtige Entscheidung - Penalty für Ingolstadt. Der gefoulte trat selbst an und verwandelte ins Kreuzeck - 1:1. Dies schien so etwas wie der Weckruf der Panther zu sein. Fortan wurde zielstrebiger Druck auf das Tor der Freezers ausgeübt, der prompt belohnt wurde. Per Doppelschlag innerhalb von nur 26 Sekunden zog der ERC bis auf 3:1 davon. Zunächst verwandelte der starke Thomas Greilinger per Drehschuss zum 2:1 (35.). Das 3:1 erzielte Patrick Buzas, der einen Abpraller nach einem Schuss von Christoph Gawlik verwandeln konnte. Bei einem Drei-gegen-eins Konter hätte Hussey gar noch ein Tor nachlegen können (39.).

Nach dem zweiten Drittel schien die Partie gegessen zu sein. Doch weit gefehlt. Piechaczek schickte zu Beginn des letzten Drittels einen Ingolstädter nach dem anderen auf die Sünderbank - bis auf die Strafe gegen Bruno St. Jacques (2+10 wegen Check gegen den Kopf) waren die Pfiffe eher kleinlich. Insgesamt mussten die Ingolstädter für zwei Minuten mit nur drei gegen fünf verteidigen, darüber hinaus auch noch einmal knapp zwei Minuten mit einem Mann weniger. Zunächst sah es so aus, als würden die Panther diese brenzlige Situation ohne Schaden überstehen können - Sean Curry traf den Pfosten, Colin Murphy verfehlte das leere Tor und Ian Gordon rettete sensationell gegen Thomas Oppenheimer. Rich Chernomaz nahm danach eine Auszeit. Doch nach Bullygewinn der Freezers jagte Patrick Traverse die Scheibe vier Sekunden vor Ablauf der doppelten Unterzahl doch noch ins Netz - 3:2. Dem war aber noch genug - eine Minute später egalisierte Colin Murphy die Partie, auch wenn er dabei viel zu viel Zeit vor dem leeren Tor bekam. Die Ingolstädter wollten unbedingt zurückschlagen und bedrängten das Tor von Taylor. Doch ausgerechnet bei eigener Überzahl geriet man sogar ins Hintertreffen. Polaczek luchste Jakub Ficenec die Scheibe ab und startete einen Konterangriff - zunächst scheiterte er noch an Gordon, doch sein zweiter Versuch aus spitzem Winkel nach einer Kurve um das Tor saß (51.). Statt selbst wieder mit 4:3 in Führung zu gehen lag man nun plötzlich hinten. Zwar kämpften die Gastgeber bis zum Schluss vehement um den Ausgleich, doch der gelang auch Dank einiger toller Saves des Hamburger Torhüters nicht mehr. Den Schlusspunkt setzte Michel Ouellet mit dem 5:3 fünf Sekunden vor Schluss ins verlassene Ingolstädter Tor.

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Foto: Adalbert Michalik
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