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Das 1:0 für die Berliner. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Es hat nicht sollen sein

Die Partie begann mit einem Paukenschlag für die Eisbären. Bereits nach 29 Sekunden ging das Team von Don Jackson in Führung. TJ Mulock schloss eine 2:1-Situation der Hauptstädter zur 0:1-Führung erfolgreich ab.

Das 1:0 für die Berliner. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Die Partie begann mit einem Paukenschlag für die Eisbären. Bereits nach 29 Sekunden ging das Team von Don Jackson in Führung. TJ Mulock schloss eine 2:1-Situation der Hauptstädter zur 0:1-Führung erfolgreich ab.

Dann aber gleich drei Überzahlsituationen für den ERCI in Folge. Zunächst entwickelten die Panther enormen Druck waren im Abschluss aber ohne Fortune. Die zweite Powerplaysituation verpuffte fast völlig, ehe man mit der dritten wieder Gefahr auf den Kasten von Rob Zepp ausüben konnte. Allerdings waren die Raubkatzen in dieser Phase zu unkonzentriert beim Zuspiel der Scheibe, so dass man es seinem Gegner einfach machte sich immer wieder zu befreien und sechs Minuten Unterzahl schadlos zu überstehen. Nach einem Foul von Constantin Braun an Joe Motzko an der rechten Bande wären eigentlich gleich die nächsten zwei Strafminuten gegen Berlin fällig gewesen, diesmal blieben die Pfeifen der Unparteiischen jedoch still. Dann besetzten erstmal die Hausherren die Sünderbank. Erst nahm Thomas Greilinger wegen Behinderung Platz und wenig später folgte ihm Felix Schütz, der den Puck aus dem eigenen Drittel über die Bande jagte. 33 Sekunden mussten sich die Panther mit zwei Mann weniger jetzt den Angriffen der Eisbären erwehren. Dies ging jedoch nicht lange gut. Ein Schuss von Steve Walker landet direkt vor der Kelle von Florian Busch, der keine Mühe hatte die Berliner mit zwei Toren in Führung zu bringen (15.). Danach saß der Schock einmal tief in den Gliedern der Spieler und den der Fans auf den Rängen.

Aber die Panther legten wie zuvor Berlin einen Blitzstart im zweiten Abschnitt hin. Nach 92 Sekunden verkürzte Christoph Gawlik, erneut einer der stärksten Panther für die Gastgeber auf 1:2.

Andre Rankel hatte im Folgenden zwei, drei gute Möglichkeiten jeweils aus der Halbdistanz den alten Abstand wieder herzustellen, aber Ian Gordon konnte jedes Mal die Situation entschärfen. Wenige Augenblicke später brachte er sich selbst in Bedrängnis, als er nicht rechtzeitig genug in seinen Kasten zurückkam, aber seine Vorderleute bereinigten diese brenzlige Situation. Die Panther gingen weiter engagiert zu Werke und hatten so Mitte des Spieles die Eisbären gut im Griff. Mit aggressivstem Forechecking engten sie die Eisbären in ihrem Drittel regelrecht ein und stellten unter Beweis, wie man diesen Gegner knacken könnte. Thomas Greilinger in der 29. und ein abgefälschter Schuss von Colin Forbes von der blauen Linie leiteten die nächste Druckwelle der Gasgeber ein. In der 31. Minute ein kleiner Entlastungsangriff der Gäste, abgeschlossen mit einem harmlosen Schuss von der blauen Linie von Jim Sharrow, der für Gordon allerdings kein Problem darstellte. Ingolstadt warf dann alles nach vorne, wodurch sich für Berlin Konterchancen ergaben. Berlin tauchte zwischenzeitlich mit vier Spielern vor Gordon auf, aber mit kämpferischem Einsatz konnten zwei Pantherspieler noch Schlimmeres verhindern. Im direkten Gegenzug eine 2:1-Situation der Panther. Aber Thomas Greilinger schoss direkt Rob Zepp an. Diese Drangphase der Panther war in der 35. Minute beendet, als die Unparteiischen Michael Waginger für zwei Minuten wegen Beinstellens in die Kühlbox schickten. Hier vergab erneut Andre Rankel die beste Chance den dritten Berliner Treffer zu erzielen.

Zu Beginn des letzten Drittels war gleich Ian Gordon gefragt, der einen Fehler von Michael Waginger, der im eigenen Drittel leichtsinnig einen Puck an Constantin Braun verlor ausbügeln durfte.

42. Gordon wetzt einen Fehler von Michael Waginger aus, der im eigenen Drittel den Puck an Constantin Braun verliert. Ein weiterer Fehler in der Hintermannschaft leitete das 1:3 ein. Colin Forbes wollte die Scheibe über die neutrale Zone nach vorne bringen. TJ Mulock nahm ihm kurz hinter der Ingolstädter blauen Linie die Scheibe ab und schon waren die Gäste wieder mit einem Mann mehr vor Ian Gordon. Mulock vor dem Tor mit dem Pass auf Stefan Ustorf und der brauchte nur noch einschieben (44.).

Vier Minuten später zieht Bob Wren aus vollem Lauf ab, der Schuss wurde noch abgefälscht, das Netz zappelte, das Publikum jubelte, die Scheibe lag aber nicht im Tor sondern außen am Netz. Jetzt feuerten die Raubkatzen aus allen Lagen. Mit einem Schlagschuss von Thomas Greilinger hatte Zepp so seine Mühe, bekam die Scheibe aber im Nachfassen unter Kontrolle. Acht Minuten vor dem Ende musste Jim Sharrow wegen Spielverzögerung noch mal für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Panther mobilisierten noch mal ihre letzten Kräfte und berannten den Kasten von Rob Zepp förmlich. Aber die Abpraller von Bande oder dem Keeper konnten die Berliner immer wieder zur Befreiung nutzen. Wenig Fingerspitzengefühl bewiesen die Unparteiischen 85 Sekunden vor dem Ende. Mitten im Sturmlauf der Panther, bei denen Ian Gordon natürlich schon für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging gaben sie in diesem wichtigen PlayOff Spiel noch einmal eine Zwei Minuten Strafe gegen Joe Motzko wegen Hakens. Dann war die Luft beim ERCI raus. Daran änderte auch das EmptyNet Tor von TJ Mulock zum 1:4, 46 Sekunden vor Schluss nichts mehr. Für die Panther geht es also jetzt in die Sommerpause. Aber zuvor lieferte man sich einen harten Fight gegen Berlin in einer Serie, die über vier Spiele ging. Auch wenn die Panther sicherlich geknickt waren, konnten sie am Ende erhobenen Hauptes in die Kabine gehen.

Bildergalerie

Ein Meer aus Sternwerfern verzauberte vor dem Spiel die Saturn-Arena. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Ein Meer aus Sternwerfern verzauberte vor dem Spiel die Saturn-Arena. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Freude über den Anschlusstreffer von Christoph Gawlik. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Freude über den Anschlusstreffer von Christoph Gawlik. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
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