
Panther gewinnen Auftaktspiel in Köln - Pettersson verletzt
Der ERC Ingolstadt hat das erste Spiel in der DEL-Saison 2011/2012 bei den Kölner Haien mit 2:1 gewonnen. Exakt zehn Jahre nach der DEL-Premiere am ersten Spieltag ebenfalls bei den Kölner Haien (1:2 Niederlage) konnten die Ingolstädter diesmal mit demselben Ergebnis, nur anders herum, die Partie…
Timmy Pettersson wird verletzt von der Eisfläche geführt - Verdacht auf Innenbandriss. Foto: ISPFD
Der ERC Ingolstadt hat das erste Spiel in der DEL-Saison 2011/2012 bei den Kölner Haien mit 2:1 gewonnen. Exakt zehn Jahre nach der DEL-Premiere am ersten Spieltag ebenfalls bei den Kölner Haien (1:2 Niederlage) konnten die Ingolstädter diesmal mit demselben Ergebnis, nur anders herum, die Partie für sich entscheiden.
In einer kurzweiligen Partie begannen die Panther engagiert und erspielten sich in den ersten zehn Minuten der Partie zahlreiche Möglichkeiten. Jakub Ficenec (2.), Michael Waginger (5./8.), Jeff Likens (7.) und Tyler Bouck (7.) kamen an Danny aus den Birken nicht vorbei. Die Drangphase der Ingolstädter wurde durch ein fünf gegen drei Überzahlspiel noch einmal stärker (Lakos und Lavallee saßen draußen). Doch auch die Versuche von Greilinger und abermals Ficenec blieben ohne zählbaren Erfolg. Die erste richtig dicke Haie Chance hatte Marce Ohmann noch in Unterzahl bei einem Break, aber Ian Gordon zeigte sich ebenfalls hellwach. In der 16. Minute gingen die Gastgeber dann sogar mit 1:0 in Führung. Bei einem Konter bediente Philip Riefers Tino Boos, der Gordon keine Chance ließ (16.). Mehr noch als das Gegentor schmerzte aber der Ausfall von ERC-Verteidiger Timmy Pettersson, der sich in diesem Wechsel vermutlich schwer verletzt hat und den Panthern wahrscheinlich sehr lange fehlen wird (Verdacht auf Innenbandriss). Bis zur ersten Drittelpause änderte sich an diesem Spielstand nichts mehr, auch wenn Gawlik und Bouck es noch einmal versuchten.
Das zweite Drittel begann der ERC in Unterzahl, aber wie so oft passierte da aufgrund des überzeugenden Unterzahlspiels nicht viel. In eigener Überzahl klappte es diesmal besser - Tino Boos bekam 2 + 10 wegen Check gegen den Kopf aufgebrummt und Jared Ross versenkte den Abpraller nach einem Schuss von Jakub Ficenec, nachdem sich die Haie zuvor zweimal befreien konnten - die Partie war ausgeglichen und das war auch hochverdient so. Das Spiel wurde in der Folge etwas ruppiger - Reich gegen Ankert und Gawlik gegen Müller hießen die Duelle, aber es gab jeweils nur Zweiminutenstrafen. Die Ingolstädter nahmen das Tor der Haie immer wieder unter Beschuss, doch wie schon im ersten Drittel mangelte es an Ingolstädter Toren. Gegen Ende des Mitteldrittels kamen die Jungs von Uwe Krupp wieder besser ins Spiel und forderten Ian Gordon durch Gogulla, Tripp und Lakos öfter heraus. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels schob Greg Classen die Scheibe am leeren Tor vorbei - da hatten die Panther noch einmal richtig Glück.
Im letzten Drittel verflachte die Partie ein wenig - die zahlreichen Torchancen aus den ersten beiden Dritteln wurden weniger. Beide Teams kamen aber dennoch ein paar Mal zum Abschluss, doch die Torhüter zeigten heute auf beiden Seiten eine klasse Leistung. Es war dann wie so oft ein Spiel, indem das nächste Tor wahrscheinlich den Ausschlag für Sieg und Niederlage geben würde und genau so war es dann auch. ERC-Stürmer Kris Sparre brachte die Panther auf Zuspiel von Petr Fical in der 54. Minute mit 2:1 in Führung. Fortan bedrängten die Hausherren noch einmal das Tor von Gordon, doch die Ingolstädter Defensive hielt dem Druck stand und brachte den knappen Vorsprung über die Ziellinie. Eine Sekunde vor Schluss hätten die Haie noch einmal eine große Gelegenheit zum Ausgleich durch den einschussbereiten Gogulla gehabt, wenn sich Felix Schütz nicht zwischen Puck und Gogulla geworfen hätte.
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