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Jared Ross mit Björn Barta vor Torhüter Patrick Ehelechner. Foto: ISPFD
Saison

8:2 - ERC demütigt Nürnberg - Greilinger schafft Hattrick

Ein super Spiel der Panther wird belohnt mit der Tabellenführung in der DEL und einen 8:2 Kantersieg im bayerischen Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers.

Jared Ross mit Björn Barta vor Torhüter Patrick Ehelechner. Foto: ISPFD

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Ein super Spiel der Panther wird belohnt mit der Tabellenführung in der DEL und einen 8:2 Kantersieg im bayerischen Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers.

Von Beginn an ging es beim ersten bayerischen Derby des ERC in dieser Saison zur Sache. Schon nach einer Minute scheiterte Greg Leeb an Ian Gordon und am Pfosten, aber nur 60 Sekunden später gingen die Ice Tigers durch Sven Butenschön mit 1:0 in Führung, auch wenn bei dem abgefälschten Pass etwas Glück dabei war. Aber es dauerte nicht lange ehe sich der ERC zum ersten Mal zu Wort meldete und zwar in Person von Felix Schütz, der in einem Wechsel gleich zwei gute Möglichkeiten hatte. Die beste Chance zum Ausgleich vergab dann aber Jared Ross, der von Thomas Greilinger wunderschön freigespielt wurde und allein auf Patrick Ehelechner im Tor der Nürnberger zulaufen konnte, da waren noch nicht mal vier Minuten gespielt. In der 6. Minute gelang dann der mittlerweile hochverdiente Ausgleich im Powerplay – Jeff Likens zog ab, Ehelechner kann nur zur Seite abprallen lassen und von da aus hämmerte Thomas Greilinger die Scheibe in die Maschen – 1:1. Der ERC bekam von nun an deutlich Oberwasser auch wenn Aab noch einmal gefährlich vor Gordon auftauchte (7.). Zunächst verpasste der starke Aquino (spielte für den gesperrten Rick Girard) ein Zuspiel, wenig später bediente dieser Thomas Greilinger, der durch eine feine Einzelleistung das 2:1 erzielte (9.). Bei vier gegen vier auf dem Eis gelang dann den Hausherren in dieser Phase etwas überraschend das 2:2. Bei einem anschließenden Powerplay wurden die Ice Tigers aber wieder richtig gefährlich, doch als Jeff Likens von der Strafbank zurückkam, setzten die Ingolstädter zum Konter an und verwandelten eiskalt durch Ex-Eistiger Michél Periard (14.) zum 3:2. Dieser Spielstand hatte auch nach sehr kurzweiligen 20 Minuten noch bestand.

Das erste Drittel war schon sehr gut, das zweite wurde noch besser aus Sicht des ERC. Schütz und Hahn hatten gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten. Das nächste Tor zum 4:2 machte aber Michael Waginger, der den Nachschuss verwertete, nachdem Kris Sparre seinen Gegenspieler ausstiegen ließ aber am Nürnberger Keeper noch scheiterte (28.). Der ERC war deutlich spielstärker und sicherer in den Aktionen als die Ice Tigers. Zur Hälfte der Partie nahm Rich Chernomaz eine Auszeit und wenig später klingelte es zu nächsten Mal im Kasten der Nürnberger. Ein toller Pass von Chris Heid quer zur Torlinie fand in Thomas Greilinger seinen Abnehmer, der mit seinem dritten Tor auf 5:2 stellte. Teilweise war es ein Klassenunterschied zwischen dem ERC Ingolstadt und den Thomas Sabo Ice Tigers. In Überzahl schlug dann wieder ein Verteidiger zu – Jakub Ficenec ließ wieder einen seiner gefürchteten Hammer los – 6:2 Ingolstadt. Die mitgereisten Fans hatten die Halle nun voll im Griff und feierten diese Machtdemonstration. Reich hätte nur Sekunden später das 7:2 machen müssen – völlig frei zielte er aber drüber.

Im letzten Drittel erhöhten die Ingolstädter zur Freude der 300 mitgereisten Fans auf 8:2 durch Kris Sparre (43./drittes Tor im dritten Spiel) und Christoph Gawlik (49.). Ein kleines Schmankerl gab es dann auch noch, bei dem sich sogar die Ice Tigers Fans freuen durften – Kris Sparre und Yasin Ehliz lieferten sich noch eine Schlägerei, die an den Nürnberger ging.

Bildergalerie

Jared Ross und Christoph Gawlik bejubeln mit Torschütze Jakub Ficenec das 6:2. Foto: ISPFD
Jared Ross und Christoph Gawlik bejubeln mit Torschütze Jakub Ficenec das 6:2. Foto: ISPFD
Fight zwischen Kris Sparre und Yasin Ehliz. Foto: ISPFD
Fight zwischen Kris Sparre und Yasin Ehliz. Foto: ISPFD
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