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Saison

Souveräner aber knapper Sieg des ERCI

Die Panther machten es zum Schluss noch einmal unnötig spannend. Dabei siegten sie am Ende gegen den amtierenden Meister, die Eisbären aus Berlin souverän, wenn auch am Ende knapp mit 5:4.

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Die Panther machten es zum Schluss noch einmal unnötig spannend. Dabei siegten sie am Ende gegen den amtierenden Meister, die Eisbären aus Berlin souverän, wenn auch am Ende knapp mit 5:4.

Die Panther versuchten von Beginn an dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Gleich zu Beginn passte Derek Dinger direkt in den Slot, aber Kapitän Tyler Bouck verfehlte die Scheibe, nachdem er von einem Gegenspieler bedrängt wurde. Die Gastgeber wurden in ihrem Angriffsdrang jäh gebremst, als nach 71 Sekunden bereits Björn Barta wegen Beinstellens für zwei Minuten vom Eis musste. Danach entwickelte sich auf beiden Seiten ein sehr nervöses Spiel. Tyson Mulock leistete sich nach dreieinhalb Minuten ein völlig unnützes Foul. Er schlug mit dem Stock im eigenen Drittel nach Patrick Hager, während seine Mitspieler bereits im Angriffsdrittel waren. Die Unparteiischen ahndeten dieses mit einer fünfminütigen Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe, welche die Panther jedoch nicht in Zählbares umsetzen konnten. Dafür aber nutzten sie diese Zeit um ihrerseits die Nervosität abzulegen und gingen fortan forscher ans Werk. Jean Francois Boucher mit einem Schlagschuss aus der Spielmitte und Jared Ross mit einem Heber aus dem Slot ins lange Kreuzeck machten innerhalb von 66 Sekunden den Doppelschlag perfekt und sorgten für weitere Frustration bei den Gästen (15.).

Jared Ross hätte zwei Minuten vor Drittelpause auf 3:0 erhöhen können, aber im letzten Moment war Rob Zepp im Kasten der Eisbären zur Stelle.

Thomas Greilinger erzielte in der 26. Spielminute mit dem 3:0, ein herrlicher Alleingang auf Zuspiel von Derek Hahn, das 1000. Tor des ERC Ingolstadt in der DEL.

Danach wachte Berlin langsam auf und kam zu ersten Kontern. Einen davon nutzte James Arniel in der 32. Spielminute zum 1:3, aber im direkten Gegenzug stellte Jared Ross 30 Sekunden später den alten Abstand wieder her.

Das gleiche wiederholte sich ab der 38. Spielminute. Nach zwei Toren von Frank Hördler und John Laliberte ging man mit dem Vorsprung von drei Toren (5:2) in die zweite Pause.

Im letzten Drittel meinte man, dass es die Unparteiischen unbedingt noch einmal spannend machen wollten. Zum Unmut der Anhänger des ERC Ingolstadt verhängten sie drei weitere kleine Strafen gegen die Gastgeber, die sich dabei sogar 65 Sekunden mit zwei Mann mehr gegen die nun stärker werdenden Hauptstädter erwehren mussten. Durch Treffer von Barry Tallackson und Jullian Talbot kamen die Gäste am Ende noch auf 4:5 heran, aber auch die Herausnahme von Rob Zepp, 90 Sekunden vor dem Ende konnte das Tor der Panther nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Auch wenn es am Ende noch einmal knapp wurde, so fuhren die Raubkatzen zum Schluss die drei Punkte dann doch noch souverän ein.