Unglückliche Niederlage n.P. im Derby
Am Freitagabend verloren die Panther im zweiten Derby gegen den EHC Red Bull München innerhalb von sechs Tagen mit 4:5 nach Penaltyschießen.
Am Freitagabend verloren die Panther im zweiten Derby gegen den EHC Red Bull München innerhalb von sechs Tagen mit 4:5 nach Penaltyschießen.
Gerade einmal 38 Sekunden nach Spielbeginn hämmerte Thomas Greilinger nach Zuspiel von Conboy und Hager den Puck zum 1:0 für die Panther ins Netz.
Wenig später bot sich den Hausherren noch die Chance die Führung auszubauen, denn nach Strafzeiten gegen Ryan Kavanagh und Brent Aubin hatte man 93 Sekunden Zeit mit zwei Mann mehr nachzulegen. Aber außer zwei Möglichkeiten durch Derek Hahn, der das leere Tor nicht traf und einem Schlagschuss von Jakub Ficenec kam dabei nichts raus. Die erste Chance der Münchner datierte aus der siebten Spielminute, welche von Ian Gordon jedoch vereitelt werden konnte. Kris Sparre und Christoph Gawlik sorgten dafür, dass der ERCI weiterhin die Partie fest in der Hand behielt, was sich in der 13. Spielminute auch auszahlte. Michel Periard zog von der blauen Linie ab und Jared Ross kann den Puck noch unhaltbar für Jochen Reimer abfälschen.
Kurz vor Ende des ersten Drittels machte jedoch Lubor Dibelka bei einem break den Anschlusstreffer das 1:2 für die Gäste.
Das weitere Geschehen wurde meistens von den Defensiven bestimmt, welche die Angriffe der jeweiligen Teams jeweils zunichtemachten. Eine unschöne Situation dann in der 29. Spielminute, als nach einem Zweikampf zwischen Martin Buchwieser und Christoph Gawlik Letzterer plötzlich zu Boden ging und Buchwieser danach zwei Minuten wegen Behinderung auf der Strafbank Platz nehmen musste. Thomas Greilinger und Tyler Bouck versäumten es danach im zweiten Abschnitt die Führung auszubauen, allerdings hielt Jochen Reimer mit tollen Paraden seine Farben weiterhin im Spiel.
Der ERC Ingolstadt drängte auch im letzten Drittel auf den dritten Treffer. Vor allem Christoph Gawlik vergab Chance um Chance am gegnerischen Keeper Jochen Reimer und dann kam es, wie es so oft kommen musste. Erneut ist Lubor Dibelka zur Stelle und markiert den Ausgleich für die Landeshauptstädter.
Danach entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Thomas Greilinger schlug dann in der 51. Minute zu und brachte die Panther abermals in Front.
Zum Ende hin wurde es dann noch einmal richtig spannend. Schlagabtausch auf beiden Seiten. Erst gleicht Brent Aubin erneut aus und John Laliberte bringt drei Minuten vor dem Ende den ERCI abermals in Front.
Aber die Münchner steckten nicht auf und glichen kurz vor der Sirene zum dritten Mal durch Martin Hinterstocker aus.
Somit ging man wieder einmal in die Verlängerung und auch hier drängten die Panther auf die Entscheidung, welche ihnen in fünf Minuten jedoch nicht gelang und die Lotterie Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste.
Und da hatten die Münchner am Ende das glücklichere Händchen für sich. In der Verlängerung des Penaltyschießens machte Klaus Kathan schließlich den spielentscheidenden Treffer zugunsten des EHC Red Bull München.