
3:1 Führung nach zwei Dritteln reicht nicht
Rich Chernomaz musste heute ohne die verletzten Spieler Jakub Ficenec, Craig Weller und Kris Sparre auskommen, dafür standen Alexander Oblinger und Chris Heid im Aufgebot. Innerhalb von nicht einmal zweieinhalb Minuten schossen die Panther bei den Hannover Scorpions einen 3:1 Vorsprung nach 0:1 R…
Erzielte sein erstes Tor für den ERC Ingolstadt. NHL-Spieler Alexander Sulzer. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Rich Chernomaz musste heute ohne die verletzten Spieler Jakub Ficenec, Craig Weller und Kris Sparre auskommen, dafür standen Alexander Oblinger und Chris Heid im Aufgebot. Innerhalb von nicht einmal zweieinhalb Minuten schossen die Panther bei den Hannover Scorpions einen 3:1 Vorsprung nach 0:1 Rückstand heraus. Doch die Gastgeber drehten die Partie in einem starken letzten Drittel noch einmal zum 4:3 Endstand.
Das erste Drittel war von einigen Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt. Dennoch war der ERC offensiv aktiver und stand hinten gut. Nur einmal wurde es für die Ingolstädter richtig gefährlich als Ian Gordon schon geschlagen war und Ivan Ciernik nur den Pfosten traf, da hatten die Panther wirklich Glück (19.). Trotz einiger hochkarätiger ERC-Möglichkeiten unter anderem durch Christoph Gawlik (6.), Michel Périard (7./PP) und Thomas Greilinger (alleine auf Pätzold/15.) blieb es aber beim 0:0 nach dem ersten Drittel.
Die Panther hatten auch im zweiten Drittel zunächst mehr vom Spiel. In Überzahl versuchte sich Joe Motzko mit einem Hammer an Dimitri Pätzold aber scheiterte genauso wie Jeff LIkens der im Nachschuss über den Kasten zielte (25.). Auch einen Versuch von John Laliberte konnte Pätzold erfolgreich entschärfen (27.). Auf der anderen Seite hatte Sascha Goc in Überzahl die beste Möglichkeit für Hannover, als er komplett frei vor Gordon stand, aber auch der ERC-Torhüter zeigte, dass er zu den besten seines Fachs zählt (31.). Durch eine weitere Strafzeit gegen Sean O`Connor (lieferte sich einen Schlagabtausch mit Sergej Janzen) blieben die Scorpions in Überzahl und gingen schließlich durch einen abgefälschten Schuss von Andreas Morcinietz mit 1:0 in Führung (34.). Der ERC zeigte sich aber wenig beeindruckt und marschierte sofort wieder nach vorne. Eine Strafzeit gegen Chris Herperger bescherte dem ERC ein weiteres Powerplay und ebenfalls den ersten Treffer durch den NHL-Neuzugang Alexander Sulzer auf Zuspiel von Motzko und Bouck (37.) - 1:1. Aber es kam noch besser für die Ingolstädter: Zwei kapitale Fehler von Dimitri Pätzold nutzten die Panther zu einer 3:1 Führung. Zunächst spielte Pätzold die Scheibe auf Greilinger, der den Torschützen Derek Hahn bediente. Nur 13 Sekunden später ließ Pätzold einen harmlosen Schuss nach vorne abprallen, den Sean O`Connor im Tor versenkte (39.). Die Panther gingen dann doch etwas überraschend mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabine.
In den letzten zwanzig Minuten zeigten die Scorpions ein anderes Gesicht und beherrschten über weite Teile des Drittels das Spielgeschehen. Tatsächlich gelang es den Hausherren die Parite noch einmal komplett zu drehen. Eric Regan in Überzahl (43.), Paul Mannig (47.) und Morton Green wieder im Powerplay (55.) machten aus einem 1:3 Rückstand einen 4:3 Vorsprung. Zwar hatte auch der ERC noch ein paar gute Möglichkeiten bei einem Pfostenschuss von Thomas Greilinger (48.) oder einer erstklassigen Möglichkeit für Christoph Gawlik, der die Scheibe nur knapp am rechten Pfosten vorbeischob, aber ein weiteres Tor gelang den Schanzern nicht mehr. Die Schlussoffensive blieb durch zwei Strafzeiten gegen Tim Hambly und Michel Périard aus, sodass die Punkte in Hannover blieben.