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Tim Hambly scheitert an Rob Zepp. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Panther drehen Spiel durch drei Überzahltore im letzten Drittel

Der ERC Ingolstadt hat gegen den amtierenden Meister der DEL, den Eisbären Berlin zuhause mit 4:2 gewonnen. Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg der Panther aus, doch in einem packenden Schlussdrittel drehten die Ingolstädter durch drei Powerplaytore die Partie und gingen als Sieger vom Eis.…

Tim Hambly scheitert an Rob Zepp. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Der ERC Ingolstadt hat gegen den amtierenden Meister der DEL, den Eisbären Berlin zuhause mit 4:2 gewonnen. Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg der Panther aus, doch in einem packenden Schlussdrittel drehten die Ingolstädter durch drei Powerplaytore die Partie und gingen als Sieger vom Eis.Die Eisbären Berlin starteten gut in die Partie und es wurde auch relativ bald gefährlich. Chris Heid musste sich nach drei Minuten in den Schuss von Laurin Braun werfen, der das leere Tor gehabt hätte, weil Ian Gordon hinter seinem Kasten war. Die Panther taten sich schwer Rob Zepp ernsthaft in Gefahr zu bringen, bei den Versuchen von Michel Périard und Sean O`Connor hatte der Keeper keine Probleme. Gefährlich wurde es für die Panther auch immer wenn die Eisbären in Überzahl waren. Die erste Strafzeit des Abends kassierte Christoph Gawlik wegen Hakens (8.). André Rankel kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, setzte die Scheibe aber über das Tor. Einen Schuss von Constantin Braun konnte Ian Gordon entschärfen. Eine schöne Aktion hatte Craig Weller in der 14. Minute, als er sich bis vor Rob Zepp durchtankte aber nicht vollenden konnte. Die Panther kamen nun besser ins Spiel und hatten durch Björn Barta und Alexander Oblinger im Nachschuss die beste Chance für die Panther um im ersten Drittel mit 1:0 in Führung zu gehen (17.). Auf der anderen Seite scheiterten Frank Hördler aus guter Position sowie Julian Talbot und abermals Constantin Braun in Überzahl, die es jeweils von der blauen Linie versuchten. Es blieb aber beim 0:0 nach dem ersten Drittel.

Kaum waren die Panther wieder komplett, tauchte Jared Ross vor Rob Zepp auf, doch dessen Schlenzer war für Zepp wieder sichere Beute. Beide Teams taten sich schwer geordnete Angriffe zu starten, sodass es des Öfteren Einzelaktionen waren, die zu Möglichkeiten führten. So auch wieder eine tolle Aktion von Craig Weller, der über rechts ein paar Eisbären stehen ließ und die Scheibe nur knapp neben den rechten Pfosten setzte. Im Anschluss kassierte Tim Conboy zwei Minuten wegen Hohen Stocks, die Daniel Briére fast mit dem 1:0 ausgenutzt hätte. Frank Hördler sorgte aber nur Sekunden später wieder für Gleichstand auf dem Eis, weil er ebenfalls für zwei Minuten in die Kühlbox musste. Einen Direktschuss von Christohph Gawlik bei vier gegen vier sowie einen Versuch von John Laliberte in Überzahl machte Rob Zepp zunichte (32.). Eine weitere Strafzeit gegen den ERC nutzten die Gäste aber dann doch umgehend zur 1:0 Führung. T.J. Mulock fälschte einen Schuss von Matt Foy erfolgreich ab (34.). Björn Barta konnte zwar drei Minuten später wieder ausgleichen, aber mit dem nächsten Konter stocherte Matt Foy im Slot die Scheibe durch die Beine von Ian Gordon und Berlin war wieder in Führung (38.).

Das letzte Drittel hatte es dann in sich. Es entwickelte sich ein packendes Spiel mit dem besseren Ende für den ERC. Sean O`Connor machte den Anfang und versenkte in Überzahl seinen eigenen Nachschuss zum 2:2 (42.). Der ERC war weiterhin am Drücker und hatte durch Thomas Greilinger eine Riesenmöglichkeit zur Führung – ganz allein stürmte er auf Rob Zepp zu, konnte ihn aber nicht überwinden, stattdessen ließ er seinen Frust an einem Eisbär aus und kassierte dafür zwei Minuten wegen Stockschlags. Im Gegensatz zu den Panthern nutzten die Eisbären ihre Powerplaysituationen nicht konsequent. Stattdessen wurden die Berliner undiszipliniert und wanderten von nun an reihenweise auf die Strafbank. Den Anfang machte Barry Tallackson. Mit einem Hammer von der blauen Linie schoss Michél Periard den ERC erstmals in Führung – 3:2. Zwei Stockschläge von Laurin Braun und Frank Hördler bescherten den Panthern ein fünf gegen drei Überzahlspiel. Und auch diesmal zappelte die Scheibe wieder im Netz. Derek Hahn verwandelte auf Zuspiel von John Laliberte und Jared Ross (50.). Die Berliner bekamen in den Schlussminuten zwar noch einmal Gelegenheit Überzahl zu spielen (Barta und Greilinger wurden auf die Strafbamk verbannt) aber die Panther kämpften aufopferungsvoll und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Bildergalerie

Der 1:1 Ausgleich durch Björn Barta. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Der 1:1 Ausgleich durch Björn Barta. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Leidenschaft pur: Im letzten Drittel drehten die Jungs von Rich Chernomaz durch drei Überzahltore das Spiel. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Leidenschaft pur: Im letzten Drittel drehten die Jungs von Rich Chernomaz durch drei Überzahltore das Spiel. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de