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John Laliberte machte mit seinem Empty-Net Goal zum 3:1 eine gute Minute vor Schluss alles klar. Foto: Stefan Bösl: www.kbumm.de
Saison

Wichtiger Heimsieg gegen Straubing

Der ERC fährt auch im zweiten Heimspiel an diesem Wochenende im bayerischen Derby gegen die Straubing Tigers einen Sieg ein. Die Panther konnten eine knappe 2:1 Führung in einem von vielen Strafzeiten geprägten Spiel im letzten Drittel über die Zeit bringen.

John Laliberte machte mit seinem Empty-Net Goal zum 3:1 eine gute Minute vor Schluss alles klar. Foto: Stefan Bösl: www.kbumm.de

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Der ERC fährt auch im zweiten Heimspiel an diesem Wochenende im bayerischen Derby gegen die Straubing Tigers einen Sieg ein. Die Panther konnten eine knappe 2:1 Führung in einem von vielen Strafzeiten geprägten Spiel im letzten Drittel über die Zeit bringen.

Die ersten zehn Minuten der Partie waren geprägt von Unterbrechungen wegen fehlender Verbindungsstücke zwischen den Plexiglasscheiben. Auf dem Eis konnte sich keine der beiden Teams entscheidende Vorteile erspielen, nur selten waren die beiden Torleute gefragt. Auch je ein Powerplay auf beiden Seiten blieb ohne nennenswerte Höhepunkte. Bei einem weiteren Überzahlspiel des ERC (13.) lag die Führung der Panther aber dann in der Luft. Erst setzte Thomas Greilinger die Scheibe über den Kasten von Jason Bacashihua und anschließend scheiterten Alexander Sulzer, John Laliberte und Derek Hahn mit ihren Torabschlüssen. Straubing kam nur mehr selten gefährlich vor das Tor von Markus Janka – einen guter Schuss von Alexander Dozler konnte Janka entschärfen (16.). Drei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels bekamen die Gäste noch einmal die Gelegenheit mit vier gegen drei Überzahl zu spielen, doch die Ingolstädter verteidigten gut und außer zweier Schüsse von Andy Canzanello und Sebastian Osterlohn kam nichts auf das Tor von Markus Janka. Als der ERC wieder komplett war, setzten die Panther zum drei gegen eins Konter an, doch Jared Ross brachte den Pass nicht am letzten Verteidiger vorbei. Jason Bacashihua musste noch zwei Schüsse von Thomas Greilinger und Alexander Sulzer halten, aber es blieb beim 0:0 nach zwanzig Minuten.

Die Schanzer begannen den zweiten Spielabschnitt in Überzahl und diesmal klappte es mit der Führung. Michel Périard zog ab, Derek Hahn verdeckte die Sicht und die Scheibe fand den Weg vorbei an Freund und Feind ins Tor – 1:0 Ingolstadt (21.). Ein weiteres Überzahlspiel für die Panther brachte nichts ein (24.). Straubing wurde jetzt aber stärker und versuchte die Partie wieder auszugleichen. Dies gelang den Gästen aus Niederbayern auch mit dem nächsten Powerplay, als Alexander Sulzer wegen Beinstellens auf die Strafbank musste. Carsen Germyn traf vom linken Bullypunkt zum 1:1 Ausgleich ins Tor. Das Spiel war weiterhin geprägt von zahlreichen Strafzeiten, obwohl es alles andere als unfair geführt wurde. Nach zwei weiteren Strafzeiten gegen die Tigers hätten die Panther eigentlich 44 Sekunden lang doppelte Überzahl gehabt, doch Sean O`Connor musste wenige Sekunden später ebenfalls wegen Hakens für zwei Minuten vom Eis. Die Straubing Tigers verpassten es in Unterzahl einen drei gegen zwei Situation zu nutzen, im direkten Gegenzug verlief ein zwei gegen eins Konter des ERC aber ebenfalls im Sande. Als beide Teams wieder zu viert waren, gelang den Panthern doch noch die erneute Führung, wenn auch eher durch Zufall. Die Scheibe landete vor der Kelle von Thomas Greilinger, der zog einfach trocken ab und der Puck schlug hinter dem Straubinger Keeper ein (36.). Die Straubing Tigers versuchten den Rückstand aber gleich wieder wett zu machen und hatten auch zwei erstklassige Möglichkeiten, einmal rettete Janka im Liegen, das andere Mal traf Sandro Schönberger nur den Pfosten (38.). Aufgrund einer Strafzeit gegen Laurent Meunier beendeten die Panther das zweite Drittel in Überzahl.

Eine weitere Hinausstellung gegen Benedikt Brückner, bescherte den Ingolstädtern sogar eine doppelte Überzahl, bei der Thomas Greilinger den Pfosten traf und Joe Motzko mit einem Direktschuss nicht an Jason Bacashihua vorbeikam. Aber auch Markus Janka musste einmal bei einem Break von Karl Stewart in höchster Not retten. Die Strafzeitenflut nahm auch in der Folge kein Ende, beide Teams bekamen reichlich Gelegenheit ihre Über- und Unterzahlformationen zu trainieren. Erst in den letzten zehn Minuten bekamen Spieler und Zuschauer Gelegenheit fünf gegen fünf Eishockey zu spielen bzw. anzuschauen. Straubing versuchte nach vorne Akzente zu setzen und der ERC setzte verstärkt auf die Defensivarbeit und Kontermöglichkeiten. 65 Sekunden vor dem Ende der Partie nahmen die Gäste ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. John Laliberte nutzte das leere Tor zur Entscheidung durch einen Treffer aus der eigenen Zone. Damit sicherten sich die Panther einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten und das zweite Sechs-Punkte-Wochenende.

Bildergalerie

Bei diesem Distanzschuss konnte Gäste-Goalie Jason Bacashihua nicht überwunden werden. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Bei diesem Distanzschuss konnte Gäste-Goalie Jason Bacashihua nicht überwunden werden. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Nach dem Spiel feierten die Panther-Cracks mit den Fans. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Nach dem Spiel feierten die Panther-Cracks mit den Fans. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de