
6:5 Sieg nach Verlängerung: Panther holen in Hamburg zwei Punkte
93 Strafminuten, 83 Schüsse und 11 Tore - so lautet die Bilanz des Nord-Süd Gipfels zwischen den Hamburg Freezers und dem ERC Ingolstadt. Die Panther gingen in der regulären Spielzeit viermal in Führung, aber Hamburg konnte immer wieder ausgleichen. In der Verlängerung erzielte John Laliberte den…
John Laliberte erzielte den entscheidenden Treffer in der Verlängerung zum 6:5. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
93 Strafminuten, 83 Schüsse und 11 Tore - so lautet die Bilanz des Nord-Süd Gipfels zwischen den Hamburg Freezers und dem ERC Ingolstadt. Die Panther gingen in der regulären Spielzeit viermal in Führung, aber Hamburg konnte immer wieder ausgleichen. In der Verlängerung erzielte John Laliberte den entscheidenden Treffer für den ERC.
Der ERC ging nach sechs Minuten durch einen Treffer von Chris Heid, der einen Schuss von Derek Dinger abfälschte mit 1:0 in Führung. Mit ihrer ersten Überzahl glichen die Freezers die Partie aber wieder aus. Mathieu Roy war mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich (10.), als Torschütze Heid wegen Beinstellens in der Kühlbox saß. Der ERC blieb aber dran und wurde auch mit dem 2:1 belohnt. Hamburgs Torhüter Dimitrij Kotschnew ließ einen Schuss von Jeff Likens abprallen und Patrick Hager staubte mit der Rückhand ab. Hitzig wurde es nach einem Bandencheck von Chris Heid an Mathieu Roy. Es entwickelte sich eine Keilerei zwischen Roy und Alexander Oblinger, für die beide 2 + 2 + 10 Strafminuten kassierten. Chris Heid wurde mit einer fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Der ERC kämpfte sich mit Markus Janka zwischen den Pfosten in den letzten fünf Minuten des ersten Drittels durch die Unterzahl, musste aber dennoch den 2:2 Ausgleich durch Julian Jakobsen hinnehmen.
Kaum waren die Panther wieder komplett, brachte Sean O`Connor zu Beginn des zweiten Drittels seine Farben wieder in Führung - 3:2 Ingolstadt (21.). Praktisch im direkten Gegenzug egalisierte erneut Julian Jakobsen die Partie wieder. Es blieb eine kurzweilige Partie mit zahlreichen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Garrett Festerling nutzte die nächste für die Freezers und brachte Hamburg damit zum ersten Mal an diesem Abend mit 4:3 in Führung (30.). Die letzten zehn Minuten des zweiten Drittels waren geprägt durch Strafzeiten gegen beide Teams, am Spielstand änderte sich bis zum Ende des zweiten Drittels aber nichts mehr.
Der ERC kam im Schlussdrittel eindrucksvoll zurück und machte aus einem 3:4 Rückstand binnen zweieinhalb Minuten eine 5:4 Führung. Derek Hahn bei vier gegen drei Überzahl und Thomas Greilinger trugen sich in die Torschützenliste ein. Es war wieder ein Powerplay, dass die Freezers zum erneuten Ausgleich nutzen konnten. Jerome Flaake glich die Partie in der 48. Minute wieder zum 5:5 aus, als Derek Hahn noch auf der Strafbank saß (Joe Motzko war kurz zuvor wieder zurückgekommen). Die Panther mussten sich nach zwei unnötigen Strafzeiten praktisch zwei komplette Minuten lang durch eine drei gegen fünf Unterzahl kämpfen und schafften dies auch ohne weiteren Gegentreffer (54.). Es blieb beim Unentschieden nach regulärer Spielzeit und mindestens einem Punktgewinn, den sich die Ingolstädter redlich verdient hatten.
John Laliberte holte auch den Zusatzpunkt durch seinen Treffer in der Verlängerung auf Zuspiel von Sulzer nach Ingolstadt (64.).
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