
Panther beschenken sich mit sechstem Sieg aus den letzten sieben Spielen
Der ERC Ingolstadt bleibt weiterhin auf Play-Off Kurs. Mit zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen festigen die Ingolstädter den Platz unter den ersten sechs. Die Panther lieferten eine überzeugende Leistung ab und gingen als verdienter Sieger vom Eis.
Der ERC bedankt sich bei den Fans und Sponsoren für die Unterstützung. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Der ERC Ingolstadt bleibt weiterhin auf Play-Off Kurs. Mit zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen festigen die Ingolstädter den Platz unter den ersten sechs. Die Panther lieferten eine überzeugende Leistung ab und gingen als verdienter Sieger vom Eis.
Beide Teams gingen die Partie engagiert an und versuchten nach vorne Akzente zu setzen. Die Ingolstädter kamen durch Jared Ross zum ersten Mal richtig gefährlich vor das Tor, aber sein Tipp-In Versuch wurde von Dimitri Pätzold gestoppt (3.) Ian Gordon musste in der fünften Minuten einen gefährlichen Schlenzer von Morton Green entschärfen. Derek Hahn (8.) und Tim Hambly (10.) schossen Pätzold weiter warm, sodass der auch den Abschluss von John Laliberte in Überzahl aus kurzer Distanz sicher halten konnte (11.). Joe Motzko gelang es dann aber wieder bei fünf gegen fünf auf dem Eis doch noch Pätzold das erste Mal zu überwinden. Sein Schlenzer fand den Weg vorbei am Scorpions Torhüter ins Tor (14.). Zwei Strafzeiten gegen Thomas Greilinger und Alexander Sulzer bescherten den Gästen zwei Powerplays, darunter 17 Sekunden lang sogar mit fünf gegen drei. Ian Gordon machte aber eine ebenso gute Figur wie sein Gegenüber und ließ sich zunächst nicht überwinden. Kaum waren die Panther aber wieder komplett, egalisierte Ivan Ciernik mit einem sehenswerten Schlenzer aus spitzem Winkel die Partie wieder (18.)
Das zweite Drittel startete mit einem Überzahlspiel für die Ingolstädter. Die beste Chance hatte Sean O`Connor, der mutterseelenallein vor Dimitri Pätzold auftauchte, aber die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnte (22.). Auch bei einer halben Minute mit zwei Mann mehr (Stephan Daschner musste auch noch raus) traf der ERC das Tor nicht – Thomas Greilinger und Alexander Sulzer zielten knapp daneben, außerdem scheiterte John Laliberte abermals aus kurzer Entfernung. Die Scorpions waren abgesehen von eigenen Überzahlspielen fast nur mit der Defensive beschäftigt, doch der ERC konnte seine Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Thomas Greilinger (29.) scheiterte genauso wie zweimal Joe Motzko bei einem Schlenzer über das Tor (32./PP) und als er Pätzold schon umkurvt hatte, aber die Scheibe nicht über die Linie brachte (40.).
Die Panther starteten das Schlussdrittel in Überzahl, weil Martin Hlinka zum Ende des Mittelabschnitts noch zwei Minuten wegen Übertriebener Härte kassierte. John Laliberte scheiterte mit dem Bauerntrick genauso an Pätzold wie Michel Périard, der einen Abpraller nach einem Sulzer-Schuss nicht im Tor unterbringen konnte. Der ERC drängte weiterhin auf die Führung und wurde schließlich auch für den unermüdlichen Einsatz belohnt. John Laliberte nutzte einen Fehler in der Defensive der Scorpions aus und erzielte die hochverdiente 2:1 Führung (46.). Ein Schlüssel für den Erfolg war sicherlich auch die Leistung in Unterzahl – die Panther kassierten im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen keinen Treffer in Unterzahl. In der 56. Minute schien die Partie nach einem tollen Tor in Überzahl von Derek Hahn, das Thomas Greilinger sehenswert vorbereitete, entschieden zu sein, doch Hannover setzte noch einmal alles auf eine Karte und tauschte gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende Dimitri Pätzold gegen einen sechsten Feldspieler. Chris Herperger gelang sogar noch der 2:3 Anschlusstreffer per Nachschuss (59.). Es wurde noch einmal spannend, aber Jared Ross sorgte mit einem EmptyNetGoal 14 Sekunden vor Schluss für den 4:2 Endstand und Beruhigung im Pantherlager.
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