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Saison

Bittere Niederlage im Pantherderby

Bis zur 57. Spielminute führte der ERC Ingolstadt im Pantherderby in Augsburg. Doch dann machten die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden aus dem 3:2 ein 3:4. Die Ingolstädter, bei denen Derek Hahn (2x), sowie Jakub Ficenec trafen, befinden sich allerdings weiterhin unter de…

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Bis zur 57. Spielminute führte der ERC Ingolstadt im Pantherderby in Augsburg. Doch dann machten die Gastgeber mit einem Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden aus dem 3:2 ein 3:4. Die Ingolstädter, bei denen Derek Hahn (2x), sowie Jakub Ficenec trafen, befinden sich allerdings weiterhin unter den ersten Sechs der Tabelle.

Zwar erwischte der AEV den besseren Start in die Partie, die erste Großchance hatten allerdings die Ingolstädter. In Unterzahl starteten Joe Motzko und Christoph Gawlik einen Konter, konnten diesen jedoch nicht erfolgreich abschließen (3.). Nach einem eher schwachen Powerplay der Schanzer fiel das 1:0 für Augsburg, kaum da sie wieder komplett waren. Brian Roloff wurde schön freigespielt und musste nur noch einschieben (8.). Insgesamt, gab es auf beiden Seiten in den ersten 20 Minuten viele Strafzeiten, wodurch es zu vielen Überzahlmöglichkeiten kam und genau eine solche nutzten die Gäste für die rasche Antwort. Jakub Ficenec traf von der blauen Linie zum 1:1 (11.).

Auch im zweiten Drittel musste der ERC schnell wieder in Unterzahl ran – und zwar mehrfach, davon auch 47 Sekunden mit zwei Mann weniger. Aber die Ingolstädter waren heute erneut stark in Unterzahl und ließen keinen Treffer zu. Auch bei 5 gegen 5 waren sie die bessere Mannschaft und erspielten sich mehrere gute Chancen. Einen Schlenzer von Gawlik konnte Leo Conti, welcher den verletzten Patrick Ehelechner vertrat, mit dem Schoner abwehren (32.). Und auch danach verhinderte er gegen Jakub Ficenec (37.), sowie bei einer Zwei auf Eins von Situation über Christoph Gawlik und Ex-Augsburger Sean O’Connor den Rückstand für die Gastgeber. Der Druck auf das Gehäuse des AEV zahlte sich allerdings in Form einer Strafzeit gegen Daryl Boyle aus, die Erste (und Einzige) gegen die Fuggerstädter im 2. Durchgang (38.). Und diese Gelegenheit wurde prompt ausgenutzt, Derek Hahn bescherte per Abstauber die erstmalige Führung für die Donaupanther, welche mittlerweile auch absolut verdient war. (39.).

Nach gerade einmal 18 Sekunden im Schlussabschnitt, vom Bully weg, war die Führung allerdings schon wieder dahin, Thomas Jordan Trevelyan hieß der Torschütze. Nur eine Minute später wurde Michel Périard von Tobias Draxinger in die Bande gecheckt, welcher dafür 5 Minuten plus Spieldauer aufgebrummt bekam. Das anschließende Powerplay der Ingolstädter hätte aber beinahe mit einem Gegentor begonnen. Ein Konter des AEV konnte nur durch ein Foul gebremst werden, wofür es konsequenterweise einen Penalty gab – John Zeile scheiterte allerdings an ERC-Goalie Markus Janka (43.). Immer noch in Unterzahl, vereitelte Conti mit einem sensationellen Fanghandsave gegen John Laliberte erneut die Führung der Ingolstädter (44.). Gerade als der AEV dann nach überstandener Strafe stärker wurde, landete die Scheibe mit etwas Glück bei Derek Hahn, der Conti zum zweiten Mal an diesem Tag überwinden konnte (52.). Mit einem Doppelschlag innerhalb von 37 Sekunden konnten die Augsburger die Partie aber schließlich doch noch drehen. Jeweils aus dem Slot machten erst Kyle Helms und anschließend Derek Whitmore aus dem 3:2, ein 4:3 (57.). Danach half es auch nichts mehr, dass Janka zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen wurde.