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Saison

Zehn Minuten fehlten den Panthern

Vor 3874 Zuschauern unterlag der ERC Ingolstadt den Kölner Haien mit 3:5. Und die Niederlage war vor allem den ersten verschlafenen zehn Minuten geschuldet. Zu Beginn der Partie ließen sich die Panther von den Haien wohl zu sehr beeindrucken, Nach den ersten beiden frühen Strafzeiten und einem we…

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Vor 3874 Zuschauern unterlag der ERC Ingolstadt den Kölner Haien mit 3:5. Und die Niederlage war vor allem den ersten verschlafenen zehn Minuten geschuldet. Zu Beginn der Partie ließen sich die Panther von den Haien wohl zu sehr beeindrucken, Nach den ersten beiden frühen Strafzeiten und einem weiteren Fauxpas in der Defensive lag man nach knapp acht Minuten und drei Toren von Nathan Robinson, Christopher Minard und Alexander Weiß bereits mit 0:3 im Rückstand.

Danach fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel und kamen zu ihren ersten Möglichkeiten, welche jedoch von Danny aus den Birken im Kasten der Kölner alle zunichte gemacht werden konnten. Zwei Minuten vor dem Ender der Partie war es dann Sean O'Connor, der im Aufbauspiel der Kölner an deren blauen Linie einem Kölner Spieler die Scheibe vom Schläger stahl und in die Mitte zog und den besser postierten Joe Motzko sah. Dieser feuerte einmal auf aus den Birken und nahm den Abpraller ebenfalls auf und schob diesen ins kurze linke Eck ein.

Im zweiten Abschnitt liefen die Panther plötzlich zur Hochform auf. Mit aggressivem Powerhockey brachten sie die Rheinländer aus dem Konzept und provozierten sie zu zahlreichen Fehlern. Vor allem in Unterzahl fiel das aggressive Spiel der Oberbayern auf. Die Reihen wurden zahlreich durchgewechselt und man merkte den Spielern den Spaß am Gewinnen von Zweikämpfen regelrecht an. Im Überzahlspiel der Kölner beispielsweise gelang ihnen kein einziger Schuss auf den Kasten von Ian Gordon. Und auf der anderen Seite legten sie in der 27. Spielminute sogar noch einen drauf. John Laliberte hat auf der linken Seite alle Freiheiten und keine Mühe die Scheibe über die Linie zu drücken.

Danach musste man eine bange Situation überstehen, als man mit zwei Mann weniger 57 Sekunden lang sich mit Haut und Haaren den Kölner Angriffen erwehren musste, aber auch hier bewies die Rotation und ein gut aufgelegter Ian Gordon Ruhe und verhinderten einen weiteren Gegentreffer.

Die Leistung konnte man im letzten Abschnitt zunächst nicht konservieren. Vier Minuten nach Wiederbeginn musste man das 2:4 durch Felix Schütz einstecken, aber man kam zurück.

Erneut war es Joe Motzko, der in einer weiteren Drangphase des ERCI einen Schuss auf das Kölner Tor abgab. Danny aus den Birken rutschte die Scheibe durch die Schoner durch und Jared Ross schaltete am schnellsten und drückte die Scheibe abermals zum Anschlusstreffer über die Linie (50.).

Zum Ende riskierten die Panther noch einmal alles und nahmen auch ihren Keeper Ian Gordon vom Eis. Sieben Sekunden vor dem Ende fängt Philip Gogulla einen Pass ab und lässt den mitgelaufenen Verteidigern keinerlei Chance. Von der Mittellinie zimmerte Gogulla den Puck ins leere Tor und begrub damit die Hoffnung des ERC Ingolstadt auf weitere Punkte.