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Derek Hahn beim Jubel nach seinem kuriosen Treffer zum 2:0.
Saison

Wertvoller Sieg im Derby

Vor 4344 Zuschauern gewannen die Panther gegen lange Zeit zahnlose IceTigers am Freitagabend mit 4:2. Der Beginn war in dem Derby war zunächst nicht so drangvoll wie in den letzten Partien. Was die Chancen betrifft waren jedoch gleich ein paar dabei. Erst stelle Eric Chouinard Markus Janka im Kas…

Derek Hahn beim Jubel nach seinem kuriosen Treffer zum 2:0.

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Vor 4344 Zuschauern gewannen die Panther gegen lange Zeit zahnlose IceTigers am Freitagabend mit 4:2. Der Beginn war in dem Derby war zunächst nicht so drangvoll wie in den letzten Partien. Was die Chancen betrifft waren jedoch gleich ein paar dabei. Erst stelle Eric Chouinard Markus Janka im Kasten des ERC Ingolstadt auf die Probe und dann war es auf der Gegenseite Alexander Oblinger, der die erste Möglichkeit für die Hausherren vergab. In der vierten Minute hatte Patrick Hager das 1:0 auf dem Schläger, aber er fand in Tyler Weiman seinen Meister. Es dauerte allerdings nicht mehr lange bis die beiden Ingolstädter Protagonisten den Führungstreffer klar machten. Hager legt von links aus dem Slot quer auf Alexander Oblinger und der hatte keine Mühe nach fünf Minuten die Führung des ERCI zu erzielen.

Nach acht Minuten zeigte sich, dass es sich heute um ein Derby handelte. Jeff Likens nagelte Daniel Weiß von der Bande auf die Eisfläche und beide Streithähne durften erst einmal für jeweils 14 Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Einen Glückstreffer machte Derek Hahn in der dreizehnten Minute. An und für sich wollte er die Scheibe in den Slot spielen, wo sich Sean O’Connor gerade zu platzieren versuchte, aber sein Puck geht von einem Schläger eines Eistigers in die Höhe und kurze Zeit wusste niemand so recht wo der Puck war. Der prallte unmittelbar vor Weiman auf das Eis und rutschte diesem ohne weitere Einwirkung durch die Schoner.

Kurz vor Ende des ersten Abschnittes wollte Yasin Ehliz noch Patrick Hager an die Wäsche und folgte ihm sogar bis an die Bank des ERC Ingolstadt, aber gerade in dem Moment als Tim Conboy aufs Eis kam um einzuschreiten ertönte die Sirene zum ersten Pausentee.

Ähnlich auch der Beginn im zweiten Drittel. Erst verhalten von beiden Seiten und plötzlich stoßen die Panther zu. Über John Laliberte und Tim Conboy landet der Puck am Schläger von Sean O'Connor und der zieht von links ab ins rechte lange Eck zum 3:0 der Panther.

Und O'Connor hätte in der 31. Spielminute noch einen nachlegen können, was jedoch dann gemäß dem Spielverlauf doch um einen Treffer zu viel gewesen wäre, denn der ERCI hatte nach dem 3:0 etwas Druck aus der Partie genommen. Die Gästefans hatten von der teils lustlosen Vorstellung ihrer Mannschaft kurz vor der zweiten Pause auch erst einmal genug und forderten lauthals ihr Team zum Kämpfen auf. Und immerhin brachte Yasin Ehliz zwei Minuten vor der Sirene und wenig später noch Rob Leask dann noch zwei Schüsse auf das Tor von Markus Janka.

Björn Barta hatte gleich nach Wiederbeginn im Schlussabschnitt gleich zweimal das 4:0 auf dem Schläger, verzog jedoch jedes Mal knapp. Das 4:0 erledigte dann aber Joe Motzko, der von einem Nürnberger Spieler zwar noch gefoult wurde, aber halb im Fallen schob er den Puck noch irgendwie durch die Schoner von Weiman (46.).

In der 52. Spielminute fiel dann doch der erste Treffer für die Gäste. Im Slot wird Kapitän Patrick Reimer bedient und markierte das 1:4.

Genau acht Minuten vor dem Ende, die Gäste gerade mit ihrer ersten Druckphase der Partie, war es erneut Reimer, der all seinen Frust in einen Schuss legte und Janka war zu diesem Zeitpunkt die Sicht völlig versperrt und der zweite Treffer versöhnte zumindest die Gästefans etwas.

Um ein Haar hätten es die Panther dann sogar noch spannend gemacht. In eigener Überzahl setzt Steven Rupprich die Ingolstädter Defensive derart unter Druck, dass Markus Janka schon all sein Können aufbieten musste um den Vorsprung in sicheren Händen zu halten. Zwei Minuten vor dem Ende der Partie nahm Gustafsson seinen Keeper vom Eis und Tim Conboy fing sich noch einmal zwei Minuten ein. Aber mit großem Kämpferherz schaukelten die Panther souverän die drei Punkte auf ihr Konto.

Bildergalerie

Kevin Maraun vom Stammverein des ERC Ingolstadt (2. von links) gab sein Debut im Panther Dress, allerdings heute nur auf der Bank.
Kevin Maraun vom Stammverein des ERC Ingolstadt (2. von links) gab sein Debut im Panther Dress, allerdings heute nur auf der Bank.