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Ian Gordon machte heute sein 700. DEL-Spiel - herzlichen Glückwunsch. Foto: Jürgen Meyer
Saison

ERC-Rumpftruppe unterliegt gegen Wolfsburg

Mit Tyler Bouck, Chris Heid, Thomas Greilinger, Christoph Gawlik, Sean O`Connor und Tim Conboy fehltem dem ERC heute gleich sechs Spieler, von denen zumindest kurzfristig keiner auf das Eis zurückkehren wird. Die Panther lieferten ein gutes Spiel ab und hätten sich auch mindestens einen Punkt ver…

Ian Gordon machte heute sein 700. DEL-Spiel - herzlichen Glückwunsch. Foto: Jürgen Meyer

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Mit Tyler Bouck, Chris Heid, Thomas Greilinger, Christoph Gawlik, Sean O`Connor und Tim Conboy fehltem dem ERC heute gleich sechs Spieler, von denen zumindest kurzfristig keiner auf das Eis zurückkehren wird. Die Panther lieferten ein gutes Spiel ab und hätten sich auch mindestens einen Punkt verdient - am Ende fehlte etwas Glück und die nötige Kaltschnäuzigkeit.

Begünstigt durch zwei Überzahlspiele kamen die Panther gut in die Partie und versuchten das 1:0 herauszuspielen, aber beim letzten Pass fehlte entweder die Präzision oder der Wolfsburger Torhüter Daniar Dshunussow kam noch dazwischen so wie gegen John Laliberte. Ian Gordon, der sein 700. DEL-Spiel machte – herzlichen Glückwunsch dazu – musste nur einmal bei einem Unterzahlkonter von Sean Blanchard eingreifen (6.). Das dritte Powerplay des ERC brachte dann den ersehnten Torerfolg (13.). Robert Sabolic fälschte einen Schuss von Jared Ross unhaltbar ab. Die Gäste glichen die Partie zwar mit ihrem ersten Überzahlspiel wieder aus, als Aaron Brocklehurst von der blauen Linie aus erfolgreich war (15.), doch nur 22 Sekunden später war es John Laliberte, der per Direktschuss den alten Abstand wiederherstellte. Die Panther konnten die knappe Führung mit in die erste Drittelpause nehmen.

Auch im zweiten Drittel blieb es ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ian Gordon entschärfte ein Break von Christoph Höhenleitner, wobei dieser noch durch Jakub Ficenec an einem besseren Schusswinkel gehindert wurde (23.). Auf der anderen Seite kam Dshunussow gerade noch an einen Nachschuss von Jared Ross, der nach schönem Zusammenspiel mit Ficenec bei einer drei gegen eins Situation eigentlich das leere Tor vor sich hatte (26.). Der ERC ging zu fahrlässig mit den Torchancen um. Alexander Oblinger hatte in Überzahl erneut leere Tor vor sich, aber er brachte die Scheibe nicht unter, wobei es schwieriger gewesen sein dürfte dieses Tor nicht zu machen (35.). Wolfsburg nutzte nach zwei Strafzeiten gegen Michel Périard und Craig Weller die sich bietende Chance und glich durch Kai Hospelt, der nach einem Pfostenschuss den Nachschuss versenkte, bei fünf gegen drei zunächst aus (36.). Bei fünf gegen vier schlugen die Grizzly Adams gleich noch einmal zu. Benedikt Kohl verwandelte erneut per Nachschuss nach einem Schuss von Tyler Haskins (37.). Kris Sparre hatte zwar nochmal eine erstklassige Torchance, aber auch diese wurde nicht genutzt. Benedikt Schopper kassierte nach dieser Aktion eine doppelte Strafzeit, allerdings nahmen die Schiedsrichter den Panthern einen Teil dieses Vorteils wieder, indem sie gegen Robert Sabolic ebenfalls zwei Minuten wegen Behinderung verhängten (39.).

Die Ingolstädter konnten aus dem Überzahlspiel kein Kapital schlagen, auch weil Alexander Oblinger erneut eine Großchance aus dem Slot ausließ (41.). Auch ein Penalty für Patrick Hager brachte keinen Torerfolg (45.) – er wurde bei einem Allleingang von den Beinen geholt. Trotzdem blieb der ERC am Drücker und kam durch einen Direktschuss von Joe Motzko zur nächsten guten Möglichkeit, doch wieder war es Daniar Dshunussow, der den Ausgleich verhinderte (47.). Auch ein weiteres Überzahlspiel brachte nicht den gewünschten Erfolg. Ein böser Check von Armin Wurm gegen Derek Hahn zog glücklicherweise keine Verletzungsfolgen nach sich, dafür aber ein weiteres Powerplay, aber auch diesmal schafften die Panther den Ausgleich nicht. Vier Minuten vor dem Ende kassierte Sean Blanchard wegen Stockschlags die vierte Strafzeit der Wolfsburger in diesem Drittel, doch wieder konnte die numerische Überlegenheit nicht in ein Tor umgemünzt werden, stattdessen wurde Sabolic nach eineinhalb Minuten ebenfalls in die Kühlbox geschickt, womit der Vorteil dahin war. Die letzten Minuten der Partie musste der ERC in Unterzahl agieren, nachdem auch noch Joe Motzko sich zwei Minuten wegen Stockschlags einhandelte. Wolfsburg brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und entführte die drei Punkte aus der Saturn-Arena.

Bildergalerie

Michel Périard erzielte das 1:0 für den ERC. Foto: Jürgen Meyer
Michel Périard erzielte das 1:0 für den ERC. Foto: Jürgen Meyer
Robert Sabolic schießt hier am leeren Tor vorbei. Foto: Jürgen Meyer
Robert Sabolic schießt hier am leeren Tor vorbei. Foto: Jürgen Meyer