
ERC siegt in Hannover und festigt Play-Off Platz
Mit einer tollen Leistung hat der ERC Ingolstadt in Hannover einen 4:2 Sieg einfahren können und das trotz der zahlreichen Ausfällle. Neben den Verletzten musste Derek Dinger wegen Grippe pausieren, auch Michel Périard war angeschlagen, spielte aber trotzdem. Matchwinner war Robert Sabolic der si…
Dreifacher Torschütze war Robert Sabolic für den ERC. Foto: Juergen Meyer
Mit einer tollen Leistung hat der ERC Ingolstadt in Hannover einen 4:2 Sieg einfahren können und das trotz der zahlreichen Ausfällle. Neben den Verletzten musste Derek Dinger wegen Grippe pausieren, auch Michel Périard war angeschlagen, spielte aber trotzdem. Matchwinner war Robert Sabolic der sich dreimal in die Torschützenliste eintragen konnte. Derek Hahn erzielte die zwischenzeitliche 2:1 Führung.
Nach einer relativ verhaltenen Anfangsphase kassierte Jean-Francois Boucher die erste Strafzeit der Partie. Die Scorpions nutzten diese Möglichkeit direkt zur 1:0 Führung durch einen Hammer von Sascha Goc ins Kreuzeck (9.). Nach dem Powerbreak durfte auch der ERC zum ersten Mal in Überzahl ran und verpasste den direkten Ausgleich trotz einiger Möglichkeiten von Jeff Likens, John Laliberte und Joe Motzko (14.). In der Folge blieben die Panther die klar spielbestimmende Mannschaft, trotzdem fehlte im Angriff der letzte Schritt und es blieb beim knappen Rückstand nach zwanzig Minuten.
Ein weiteres Powerplay aus dem ersten Drittel konnten die Panther zwar noch nicht nutzen, dafür netzte Robert Sabolic wenig später zum 1:1 Ausgleich ein, wobei auch Dimitri Pätzold seinen Anteil bei diesem Schlenzer von der blauen Linie hatte (23.). Auf der anderen Seite bekam Markus Janka relativ wenig auf seinen Kasten, aber wenn er gefordert wurde, war er zur Stelle. Vier Minuten nach dem Ausgleich legte Derek Hahn nach und brachte den ERC mit 2:1 in Führung, indem er Pätzold hinter dem Tor stehend anschoss. Es kam aber noch besser: Eine weiteres Powerplay ließen die Panther zwar erneut ungenutzt, aber nur wenige Sekunden später war es wieder Robert Sabolic, der die Scheibe rechts oben versenkte - diesmal war Pätzold ohne Chance - 3:1 Ingolstadt (33.). Der ERC brachte diesen Vorsprung souverän in die zweite Drittelpause.
Die Scorpions kamen im letzten Drittel aber noch einmal zurück. Gerrit Fauser erzielte per Nachschuss schon früh den 2:3 Anschlusstreffer (43.) und die Gastgeber bekamen Oberwasser. Eine weitere Strafzeit gegen Hannover beendete aber erstmal die Angriffe der Niedersachsen, aber zumindest konnten sie zunächst noch ein weiteres Gegentor verhindern. Den Todesstoß versetzte den Scorpions wieder Robert Sabolic, der mit seinem dritten Treffer im eins gegen eins Duell nach starkem Pass von Kris Sparre die Weichen endgültig auf Sieg stellte (52.). Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Igor Pavlov nahm über zwei Minuten vor dem Ende Dimitri Pätzold bereits vom Eis, aber Markus Janka in Zusammenarbeit mit seinen Vorderleuten ließen keinen Treffer mehr zu und fuhren damit einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um die direkte Play-Off Qualifikation ein.