
Panther wahren Chancen auf Heimrecht in den Playoffs
Vor ausverkauftem Haus gewann der ERC sein letztes Heimspiel in der regulären Saison völlig verdient mit 3:1 im Derby gegen die Augsburger Panther und rücken auf Platz fünf vor. Mit einem Sieg am Sonntag in Mannheim bei gleichzeitiger Schützenhilfe wäre sogar noch das Heimrecht in den Playoffs drin.
Jean-Francois Boucher erzielte das 1:0 für den ERC. Foto: Jürgen Meyer - www.kbumm.de
Vor ausverkauftem Haus gewann der ERC sein letztes Heimspiel in der regulären Saison völlig verdient mit 3:1 im Derby gegen die Augsburger Panther und rücken auf Platz fünf vor. Mit einem Sieg am Sonntag in Mannheim bei gleichzeitiger Schützenhilfe wäre sogar noch das Heimrecht in den Playoffs drin.
Von Beginn an entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Robert Sabolic hatte die erste für den ERC, als er eine Scheibe abfälschte, doch Patrick Ehelechner war zur Stelle (2.). Zwar konnten die Augsburger ihre erste Unterzahlsituation ohne Gegentor überstehen, doch kaum waren sie wieder komplett, a nutzte Jean-Francois Boucher einen Abpraller nach einem Schuss von Jeff Likens aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung (12.). Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Jakub Ficenec und Robert Brown, hatten auch die Augsburger ihr erstes Powerplay, weil Ficenec 2+2 Minuten kassierte. Derek Whitmore gelang in dieser Situation der 1:1 Ausgleich (14.). Derek Hahn stellte aber nur gut zwei Minuten später nach Pass von Laliberte den alten Abstand wieder her. Mit der verdienten Führung gingen die Ingolstädter in die erste Pause.
Kurz nach Wiederbeginn rissen Spieler und Fans des ERC die Arme zum dritten Mal nach oben, doch diesmal zählte das vermeintliche Tor nicht, da die Schiedsrichter nach Videobeweis die Scheibe nicht über der Linie gesehen haben. Der ERC hatte die Partie über weite Strecken im Griff und belohnte sich für den Aufwand auch mit dem 3:1. Diesmal hieß der Torschütze John Laliberte auf Zuspiel von Joe Motzko, der kurz zuvor selbst hätte verwanden können (32.). Der ERC hatte noch ein Unterzahlspiel zu überstehen, nahm aber die Zwei-Tore-Führung mit ins Schlussdrittel.
Augsburg hatte zwar im letzten Spielabschnitt mehr vom Spiel, doch die Ingolstädter ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Spannend wurde es noch einmal bei einem Schlenzer von Daryl Boyle, den nicht nur Augsburger Spieler und Fans drin gesehen haben wollen. Doch der Schiedsrichter zeigte sofort an weiterspielen und erst in der nächsten Unterbrechung nach ein paar Minuten schauten sich die beiden Unparteiischen auf Drängen der Gäste den Videobeweis an. Aber auch hier stellte sich heraus, dass die Scheibe gegen die Latte knallte und von dort aus auf das Eis, aber dabei die Torlinie nicht überquerte (49.). In den letzten zehn Minuten feierten die ERC-Fans vor einer tollen Kulisse den Derbysieg und wohl auch den Einzug in die Playoffs. Zwar blieb Augsburg gefährlich, doch Ian Gordon zeigte ebenfalls immer wieder sein Können und ließ sich nicht mehr überwinden, sodass es beim 3:1 Endstand blieb.
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