
Krefeld gewinnt erstes Viertelfinalspiel
Die Krefeld Pinguine gewinnen vor 6.528 Zuschauern das erste Spiel in der Playoff-Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt mit 3:1. Bemerkenswert ist in jedem Fall die harte Spielweise beider Teams sowie die Strafzeitenbilanz mit 51:49 zugunsten des ERC. Am Ende waren die Pinguine einfach einen…
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Die Krefeld Pinguine gewinnen vor 6.528 Zuschauern das erste Spiel in der Playoff-Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt mit 3:1. Bemerkenswert ist in jedem Fall die harte Spielweise beider Teams sowie die Strafzeitenbilanz mit 51:49 zugunsten des ERC. Am Ende waren die Pinguine einfach einen Tick effektiver und nutzten zwei Überzahlsituationen zum Sieg. Beim ERC fehlten neben den Langzeitverletzten Bouck und Gawlik auch noch Sean O`Connor und Tim Conboy. Thomas Greilinger kehrte nach seinem Mittelfußbruch wieder zurück ins Team.
Vor allem das erste Drittel hatte es mit insgesamt 86 Strafminuten in sich. Derek Dinger und Martin Schymainski eröffneten die Partie mit einem kleinen Handgemenge für die beide jeweils zwei Minuten zum Abkühlen geschickt wurden. Bei vier gegen vier konnte der ERC den Platz gleich zur 1:0 Führung nutzten - Michel Périard war der Torschütze auf Zuspiel von Motzko und Hager, besser hätte die Partie nicht beginnen können (4.). Durch weitere Strafen gegen den ERC kamen die Pinguine zum ersten Powerplay mit vier gegen drei. Herberts Vasiljevs gelang dabei nach Querpass von Boris Blank der 1:1 Ausgleich. John Laliberte kassierte nur eine Minute später die nächste Strafzeit und wieder nutzten die Krefelder die Überzahl zu einem Tor - Josh Meyers traf zum 2:1 (10.). Weiter ging es Schlag auf Schlag im wahrsten Sinne des Wortes. Immer wieder gerieten beide Teams aneinander bis sich in der 13. Minute die Emotionen völlig entluden. Nach einem Break von Björn Barta kam es gleich zu mehreren Schlägereien. Unter anderem streckte Craig Weller dabei Francois Methot nieder. Dafür kassierten Beide eine 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe. Kris Sparre und Andreas Driendl bildeten ein zweites Pärchen aber kamen mit je 2 + 2 Miunten davon. Zwar verhängten die beiden Schiedsrichter weiterhin fleißig Strafzeiten, aber am Spielstand änderte sich im ersten Drittel nichts mehr.
Der ERC startete mit einem Überzahlspiel ins zweite Drittel, doch durch eine Strafzeit gegen Laliberte war diese Chance wieder dahin. Bei fünf gegen fünf auf dem Eis neutralisierten sich beide Teams weitgehend, wenn dann doch einmal ein Spieler zum Abschluss kam, waren die beiden Torhüter Scott Langkow und Ian Gordon jeweils zur Stelle. Beim ERC fehlte auch etwas Glück, beispielsweise brach John Laliberte bei einem Schuss aus aussichtsreicher Position der Schläger (38.).
Auch das Schlussdrittel begann mit einem ERC-Powerplay, doch auch diesmal gelang der Ausgleich nicht. In der 46. Minute setzte Derek Dinger die Scheibe mit einem Schuss aus der neutralen Zone an den Pfosten, da hätte er Langkow um ein Haar überrascht. Aber auch die Pinguine tauchten zwar selten aber dann doch gefährlich vor Gordon auf, so wie Daniel Pietta, der nur die Latte traf. Mit der zweiten Chance im dritten Drittel erhöhte Herberts Vasiljevs mit einem Schuss aus der Drehung auf 3:1 (48.). Der ERC versuchte in den letzten zehn Minuten zwar noch einmal alles um das Spiel noch zu drehen, doch es fehlte einfach etwas Scheibenglück zum Torerfolg. In den letzten beiden Minuten spielten die Pinguine die Partie in Überzahl herunter.Damit führt der KEV mit 1:0 in der Best-of-seven Serie. Schon am Freitag geht es um 19.30 Uhr im ersten Playoff-Heimspiel des ERC in Ingolstadt weiter. Karten gibt es noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online zum Ausdrucken.
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