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Markus Janka war mit einer Fangquote von 96% Garant für den Sieg. Foto: (c) SAMLA.DE
Saison

Panther kommen zurück - Spiel sechs am Samstag in der Saturn-Arena!

Der ERC hat in Krefeld dank eines Kraftaktes mit 2:1 knapp aber verdient gewonnen. Vor allem im letzten Drittel drückte Krefeld noch einmal auf das Tor der Panther - Turm in der Schlacht war Markus Janka, der gleich mehrere Großchancen zunichte machte. Die Tore für die Panther erzielten Sean O`Co…

Markus Janka war mit einer Fangquote von 96% Garant für den Sieg. Foto: (c) SAMLA.DE

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Der ERC hat in Krefeld dank eines Kraftaktes mit 2:1 knapp aber verdient gewonnen. Vor allem im letzten Drittel drückte Krefeld noch einmal auf das Tor der Panther - Turm in der Schlacht war Markus Janka, der gleich mehrere Großchancen zunichte machte. Die Tore für die Panther erzielten Sean O`Connor und Thomas Greilinger. Damit steht es in der Playoff-Serie jetzt nur noch 3:2 für Krefeld und es kommt zum sechsten Spiel am Samstag in der Saturn-Arena ab 17.30 Uhr. Tickets gibt es online, an der ARAL-Tankstelle in der Manchinger Straße und am Karfreitag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr an den Kassen der Saturn-Arena im Bereich des Eingang Nord.

Zwei Hiobsbotschaften gab es ja schon vor dem Spiel, so fehlten verletzungsbedingt Jakub Ficenec und Robert Sabolic. Den Platz von Ficenec nahm Craig Weller ein. Auch im Tor gab es eine Umstellung: Markus Janka nahm den Platz von Ian Gordon ein. Die Panther fingen engagiert an und bekamen nach vier Minuten die erste Überzahlsituation zugesprochen. Thomas Greilinger nutzte den Platz und hämmerte die Scheibe zur 1:0 Führung in die Maschen. Der ERC blieb das bessere Team und erspielte sich immer wieder gute Möglichkeiten. Tim Hambly hatte in der 16. Minute das 2:0 auf dem Schläger, er traf aber nur die Latte. Aber noch vor der ersten Pause belohnten sich die Ingolstädter für ihren Aufwand mit dem 2:0. Sean O`Connor fälschte einen Schuss von Michel Périard erfolgreich ab.

Gleich nach Wiederbeginn hatte John Laliberte zweimal die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, aber es fehlte jeweils eine Kleinigkeit. Krefeld fand nur langsam in die Partie, dennoch musste Markus Janka nun hin und wieder eingreifen so wie bei einem Versuch von Herberts Vasiljevs aus spitzem Winkel (26.) oder gegen Sinan Akdag aus kurzer Distanz (28.). Von Minute zu Minute wurde das Spiel ruppiger, immer wieder gab es kleinere Raufereien. Eishockey wurde aber auch gespielt - Joe Motzko traf erneut das Gestänge (36.). Nachdem Craig Weller Mark Voakes zu Fall gebracht hatte und der so unglücklich in die Bande rutschte, dass er sich verletzt hatte, verloren die Zuschauer im Stadion langsam aber sicher das Benehmen und warfen Gegenstände auf's Eis. Ein Wortgefecht zwischen Jim Boni und Rick Adduono heizte die Stimmung zusätzlich auf. Es blieb aber bei der 2:0 Führung nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel hätten die Panther bei einem fünf gegen drei Powerplay zu Beginn die Weichen frühzeitig auf Sieg stellen können, doch Krefeld kämpfte sich durch diese Situation. Bitter für den ERC war der Ausfall von Björn Barta wegen Gehirnerschütterung, nachdem er von Steve Hanusch getroffen wurde, es gab aber nur zwei Minuten gegen den Pinguin - schlimmer war allerdings die Tatsache, dass die Krefelder Zuschauer Barta bei dessen Gang in die Kabine auspfiffen und das trotz offensichtlicher Verletzung. Doch auch dieses Überzahlspiel blieb ohne Folgen für den Spielstand (44.). Langsam aber sicher übernahmen die Krefelder das Zepter in die Hand und beschäftigten die Ingolstäder Hintermannschaft mehr als denen lieb sein konnte. In Überzahl gelang den Hausherren dann der 1:2 Anschlusstreffer, der weitere Kräfte freisetzte (51.). In den letzten zehn Minuten machten die Pinguine noch einmal viel Druck und Markus Janka musste desöfteren Kopf und Kragen riskieren und verhinderte den Ausgleich mehrmals mit tollen Paraden. Aber auch die Feldspieler warfen sich bedingungslos in die Schüsse und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Damit erzwingt der ERC ein sechstes Spiel am kommenden Samstag in der Saturn-Arena (17.30 Uhr) - dort kann der ERC die Playoff-Serie wieder ausgleichen.

Bildergalerie

Es ging wieder hoch her in Krefeld. Foto: (c) SAMLA.DE
Es ging wieder hoch her in Krefeld. Foto: (c) SAMLA.DE
Der ERC brachte den Vorsprung mit vereinten Kräften über die Zeit. Foto: (c) SAMLA.DE
Der ERC brachte den Vorsprung mit vereinten Kräften über die Zeit. Foto: (c) SAMLA.DE