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Ian Gordon beendet seine Karriere. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Panther scheiden im Viertelfinale aus - Emotionaler Abschied von Ian Gordon

Innerhalb von nur fünf Minuten im zweiten Drittel entschieden die Krefeld Pinguine mit fünf Toren die Partie für sich. Praktisch jeder Schuss war ein Treffer. Nach Spielende wurde es emotional in der Saturn-Arena als Ian Gordon noch einmal herausgerufen und von den Fans beider Lager gefeiert wurd…

Ian Gordon beendet seine Karriere. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de

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Innerhalb von nur fünf Minuten im zweiten Drittel entschieden die Krefeld Pinguine mit fünf Toren die Partie für sich. Praktisch jeder Schuss war ein Treffer. Nach Spielende wurde es emotional in der Saturn-Arena als Ian Gordon noch einmal herausgerufen und von den Fans beider Lager gefeiert wurde. Glückwunsch an die Krefeld Pinguine zum verdienten Halbfinaleinzug!

Beide Teams waren in den Anfangsminuten erst einmal darauf bedacht, hinten nichts anbrennen zu lassen. Krefeld machte dann aber in der sechsten Minute mit der ersten Chance des Spiels das 1:0. Kevin Clark stand links frei und hatte keine Mühe den Puck ins Tor zu schießen. Der ERC versuchte schnell eine Antwort zu finden. Bei vier gegen vier auf dem Eis hatte Thomas Greilinger eigentlich den Ausgleich auf dem Schläger, er wurde am linken Pfosten freigespielt, doch der Winkel war dann doch etwas zu spitz. In einem anschließenden Powerplay versuchte es erneut Greilinger zweimal vergeblich per Direktschuss (10.) Sean O`Connor versuchte es wenig später noch mit einem Bauerntrick, aber auch kam nicht an Tomas Duba vorbei. Glück hatte der ERC als Craig Weller die Scheibe beim Spielaufbau im eigenen Drittel verlor - Markus Janka bügelte den Schnitzer aus genauso wie nur Sekunden später einen Schlenzer von Kevin Clark (7.). Von der Strafbank kommend spielte sich Andreas Driendl durch und stand plötzlich allein vor Janka, doch auch diesmal ließ sich der ERC-Torhüter nicht überwinden. Diesmal war es der ERC, der diese Nachlässigkeit in der Chancenverwertung bestrafte. Thomas Greilinger fuhr ins Drittel, suchte sich einen guten Winkel und schob die Scheibe durch die Beine von Duba zum 1:1 Ausgleich (16.). Gefährlich wurde es für Duba noch einmal bei einem abgefälschten Direktschuss von Sean O`Connor, der nur ganz knapp das Tor verfehlte, aber es blieb beim 1:1 nach zwanzig Minuten.

Das zweite Drittel begann zunächst gut für den ERCI. In doppelter Überzahl schoss Derek Hahn auf Zuspiel von Jared Ross und John Laliberte die Panther mit 2:1 in Führung (24.). Was dann passierte spiegelt die Serie insgesamt eigentlich recht gut wieder. Die Krefelder versenkten jede Chance und innerhalb von nur fünf Minuten wurde aus einer 2:1 Führung ein 2:6 Rückstand. Den Afang machte Daniel Pietta, der bei einem Break von den Beinen geholt wurde und daraufhin einen Penalty zugesprochen bekam, der er mit Glück verwandeln konnte. Markus Janka rutschte mit der Scheibe ins Tor, nach Studium des Videobeweises gaben schließlich auch die Schiedsrichter grünes Licht und es stand 2:2 (32.). Keine Minute später schossen schossen Francois Methot und Boris Blank innerhalb von nur 23 Sekunden eine 4:2 Führung heraus. Daraufhin nahm Rick Nasheim zwar eine Auszeit aber auch die half nichts. Tomas Kurka nutzte die Verunsicherung in der ERC-Defensive und erzielte sogar noch das 5:2. Danach versuchten Sean O`Connor und Tim Conboy wenigstens mit einer Rauferei die Gegentorflut zu beenden. Doch auch dies half nur kurz. Nicht einmal zwei Minuten später begrub Kevin Clark mit dem 6:2 auch noch die Hoffnungen der Optimisten (37.).

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Daniel Pietta erhöhte noch auf den 7:2 Enstand (55.) und Ian Gordon wurde gut eine Minute vor Schluss für Markus Janka eingewechselt um die letzten Sekunden seiner Karriere auf dem Eis zu erleben. Nach der Partie wurde Gordon noch einmal von beiden Fanlagern gefeiert - es war ein emotionaler Abschluss in der Saturn-Arena.