
Auftaktsieg in der Schweiz!
Der ERC Ingolstadt hat das erste Spiel der European Trophy Saison bei den ZSC Lions mit 4:3 gewonnen. Vor allem die Reihe um John Laliberte, Jared Ross und Travis Turnbull zeigte schon eine starke Chemie und war für drei der vier Treffer verantwortlich.
Der ERC Ingolstadt hat das erste Spiel der European Trophy Saison bei den ZSC Lions mit 4:3 gewonnen. Vor allem die Reihe um John Laliberte, Jared Ross und Travis Turnbull zeigte schon eine starke Chemie und war für drei der vier Treffer verantwortlich.
In der 5. Spielminute, als der ERCI bereits zum zweiten Mal in Unterzahl war, erzielte Robert Nilsson nach einem Abpraller das 1:0 für die Schweizer Gastgeber, welches ihr erstes Spiel in der European Trophy bereits mit 0:1 beim EV Zug verloren hatten . Danach kamen die Ingolstädter immer besser ins Spiel und erspielten sich mehrere gute Torchancen, in dieser Phase scheiterten sie aber ein ums andere Mal an Tim Wolf, dem jungen Backup-Goalie der ZSC Lions. Bei der besten Chance war er dann aber unbeteiligt: Greg Classen traf nach starker Vorarbeit von Derek Hahn das Tor nicht (12.). Jedoch scheiterte auch auf der Gegenseite Mike Künzle nur am Pfosten (15.). Trotz mehrerer Strafen für beide Mannschaften gegen Ende des Drittels fiel in den ersten 20 Minuten kein weiterer Treffer mehr. Die beste Chance hierzu hatte allerdings in Unterzahl Jared Ross, dieser scheiterte aber im direkten Duell an Wolf (17.).
Nur gut eineinhalb Minuten nach Wiederanpfiff gelang dann aber der Ausgleich, nachdem John Laliberte vor dem Tor von Travis Turnbull bedient wurde. Erneut in Überzahl konnten sich die Lions die Führung jedoch zurück holen – Ryan Keller behielt im Getümmel vor dem Tor die Übersicht und drückte die Scheibe zum 2:1 über die Linie (25.). Im Anschluss waren aber erneut die Schanzer am Drücker und konnten wiederum nur fünf Minuten später erneut ausgleichen. Alexander Oblinger traf in Überzahl mit einem platzierten Schuss. Die Vorarbeit kam dabei von Timo Pielmeier, der heute zum ersten Mal für die Panther zwischen den Pfosten stand. In der 36. Spielminute gingen die Panther zum ersten Mal in Führung – und die war hochverdient. Laliberte bedient Turnbull von hinter dem Tor und dieser markierte aus dem Slot seinen ersten Treffer für den ERC.
Im Schlussabschnitt hätte die starke Reihe um Laliberte, Ross und Turnbull sogar beinahe noch nachgelegt und auf 4:2 erhöht, doch Wolf konnte eine Direktabnahme von Laliberte gerade noch abwehren (42.). Es ging zwar weiter munter hin und her, doch es gab nicht mehr so viele Torszenen wie noch in den ersten beiden Dritteln. In den letzten fünf Minuten wurde es dann aber noch einmal spannend. Zunächst überwand Ryan Shannon Pielmeier nach starker Vorarbeit von Keller mit einem Flachschuss (55.), doch der ERC drückte sofort wieder aufs Gas und so gelang Ross mit einem Rückhandschuss aus spitzem Winkel prompt das 4:3 (58.), wenn auch der Treffer durch einen Torwartfehler ermöglicht wurde. Kurz vor Schluss kassierten die Ingolstädter noch zwei Strafzeiten und ZSC-Coach Marc Crawford nahm seinen Goalie vom Eis, doch auch bei 6:3 Unterzahl in den letzten 27 Sekunden ließen die Panther keinen Schuss zu und treten jetzt mit einem verdienten Sieg im Gepäck die Heimreise an.