
Knappe Niederlage zum Saisonauftakt gegen den Meister
Mit 2:3 mussten sich die Panther am Ende den Eisbären Berlin geschlagen geben. Der ERC hatte über das gesamte Spiel hinweg mehr von der Partie und auch eine Vielzahl an Chancen, doch Rob Zepp und die Chancenverwertung verhinderten einen Punktgewinn. John Laliberte und Jean-Francois Boucher machte…
Patrick Hager und John Laliberte kämpfen um die Scheibe. Foto: ISPFD
Mit 2:3 mussten sich die Panther am Ende den Eisbären Berlin geschlagen geben. Der ERC hatte über das gesamte Spiel hinweg mehr von der Partie und auch eine Vielzahl an Chancen, doch Rob Zepp und die Chancenverwertung verhinderten einen Punktgewinn. John Laliberte und Jean-Francois Boucher machten die Tore für den ERC.
Die Eisbären erwischten einen perfekten Start. In der dritten Minute brachte André Rankel die Gäste nach einem Alleingang mit 1:0 in Führung. Der ERC versuchte schnell eine Antwort zu finden und kam durch zwei Schlagschüsse von Ficenec und Conboy in Überzahl auch zu den ersten Chancen. In Unterzahl hatten die Panther sogar zwei erstklassige Möglichkeiten zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Patrick Hager bei einem Break an Rob Zepp (10.), dann traf Christoph Gawlik nur den Pfosten (11.). Auch Derek Hahn hätte das längst überfällige 1:1 eigentlich machen müssen (15.). Die Panther blieben am Drücker doch es blieb trotzdem beim 0:1 nach zwanzig Minuten.
Auch im zweiten Drittel hatte der ERC mehr vom Spiel, aber Rob Zepp ließ sich einfach nicht überwinden. Jean-Francois Boucher wurde beispielsweise freigespielt und scheiterte aus kurzer Distanz wieder am Berliner Torhüter (32.). Praktisch im Gegenzug erzielte Laurin Braun das 2:0 für die Eisbären - maximal effektiv nennt man das. Zwar hatten die Ingolstädter noch über eine Minute eine doppelte Überzahl (35.), aber auch in dieser Situation reichte es nicht für einen Treffer. Als die Panther beim Spielaufbau die Scheibe verloren, musste Tim Conboy das Foul nehmen und es gab einen Penalty für die Berliner. Timo Pielmeier verhinderte gegen Frank Hördler aber das 0:3.
Im letzten Drittel keimte durch das Tor von John Laliberte auf Zuspiel von Patrick Hager schnell Hoffnung auf die Wende auf (44.). Und tatsächlich gelang Jean-Francois Boucher vier Minuten später der 2:2 Ausgleich, der auch insgesamt hochverdient war. Doch die Berliner ließen sich davon überhaupt nicht beeindrucken und schlugen in der 51. Minute erneut durch Laurin Braun zurück und gingen wieder mit 3:2 in Führung. Der ERC versuchte noch einmal alles um wenigstens einen Punkt in Ingolstadt zu behalten. Trotz einiger guter Möglichkeiten durch Christoph Gawlik (53. und 59.) und vor allem Alexander Oblinger (60.), reichte es aber nicht mehr für einen weiteren Treffer.
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