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Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Saison

Panther unterliegen im ersten Derby

Mit Jakub Ficenec, Tim Conboy fehlten den Panthern zwei wichtige Verteidiger im ersten bayerischen Derby der Saison. Dazu kommen natürlich noch die Verletzungen von Jared Ross und Thomas Greilinger im Sturm, dafür gab Fredrik Wark sein Debüt im ERC-Dress. Die erste Möglichkeit der Partie konnten …

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Mit Jakub Ficenec, Tim Conboy fehlten den Panthern zwei wichtige Verteidiger im ersten bayerischen Derby der Saison. Dazu kommen natürlich noch die Verletzungen von Jared Ross und Thomas Greilinger im Sturm, dafür gab Fredrik Wark sein Debüt im ERC-Dress. Die erste Möglichkeit der Partie konnten die Gäste für sich verzeichnen, als Evan Kaufmann aus der Drehung die Scheibe knapp neben das Tor setzte (3.). Aber auch auf der anderen Seite wäre um ein Haar schon früh das 1:0 für die Panther gefallen - Derek Dinger verfehlte das Ziel aus optimaler Position nur knapp. In der Folge verteilten die beiden Schiedsrichter reichlich Strafen an beide Teams. Zunächst wurde Derek Hahn für zwei Minuten vom Eis geschickt, doch die Panther standen in Unterzahl gewohnt gut und ließen nicht viel zu. Es folgten drei Strafzeiten gegen die Gäste, aber trotzdem reichte es nicht für einen ERC-Treffer. Die beste Chance hatte Travis Turnbull, der die Scheibe in der Luft hätte treffen müssen, um das Tor zu machen (12.). Das dritte Powerplay wurde durch eine Strafzeit gegen Tyler Bouck vorzeitig vom Schiedsrichter wieder beendet. In den Schlussminuten des ersten Drittels nahm die Partie an Fahrt auf und eine Check-Serie an der Bande führte noch im selben Wechsel zu zwei Faustkämpfen zwischen Björn Barta und Yasin Ehliz sowie Jean-Francois Boucher gegen Brett Festerling. Boucher durfte sich als Sieger fühlen und kühlte sich zusammen mit Festerling für vier Minuten ab. 40 Sekunden vor Schluss nutzten die Thomas Sabo Ice Tigers einen zwei-gegen-eins Konter zur 1:0 Führung - Connor James legte quer auf Steven Reinprecht, der keine Mühe hatte, den Puck ins leere Tor einzuschieben.

Der ERC kam gut aus der Kabine und versuchte das 1:1 zu machen, aber in der Offensive fehlte sowohl Kreativität als auch Durchschlagskraft - kein Wunder bei den Ausfällen. Vorzugsweise versuchten es die Panther daher mit Schüssen und Schlenzern wie Frederik Warg (22.), Tim Hambly (24.), Jean-Francois Boucher (29.), Greg Classen (32.), John Laliberte (34.) und Christoph Gawlik (35.). Doch alles was auf das Tor von Tyler Weiman kam , hielt der Nürnberger Torhüter ohne große Probleme. Gegen Ende des Drittels nahmen die Ice Tigers das Heft mehr und mehr in die Hand, aber auch Timo Pielmeier hatte bei den Schüssen der Nürnberger seine Fanghand immer an der richtigen Stelle. Kurz vor Schluss gelang den Gästen aber erneut ein Tor. David Elsner fälschte einen Schlenzer von Brett Festerling von der blauen Linie unhaltbar ins Kreuzeck zur 2:0 Führung ab.

Der ERC startete mit einem Powerplay ins letzte Drittel und kam durch Tyler Bouck und Christoph Gawlik zu einer guten Chance aus kurzer Distanz. Tyler Weiman verschob dabei das Tor, sodass die Ice Tigers eine weitere Strafzeit aufgebrummt bekamen. 61 Sekunden lang versuchten es die Ingolstädter mit fünf gegen drei, genauer gesagt mit Schüssen von der blauen Linie von Travis Turnbull. Dreimal wurde die Scheibe abgeblockt, damit war die große Chance zum 1:2 dahin. In Unterzahl standen die Panther auch heute wieder sehr gut und ließen bei zwei Unterzahlspielen im letzten Drittel auch so gut wie nichts zu. Nürnberg versuchte das Ergebnis über die Zeit zu bringen was ihnen schließlich auch gelang. Die Panther fanden gegen die gute Defensive der Ice Tigers kein Mittel. Frederik Eriksson stellte wenige Sekunden vor Schluss auf 3:0 durch einen Schuss auf das leere Tor.

Bildergalerie

Fredrik Wark gab sein Debüt im ERC-Trikot. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Fredrik Wark gab sein Debüt im ERC-Trikot. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Patrick Hager vor Tyler Weiman. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Patrick Hager vor Tyler Weiman. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de