
ERC holt ersten Heimsieg - Shut-Out für Timo Pielmeier
Mit 3:0 besiegten die Ingolstadter die Krefeld Pinguine. Die Panther waren über drei Drittel hinweg die aktivere Mannschaft und haben sich den Sieg somit auch verdient. Timo Pielmeier ließ sich nicht überwinden und durfte seinen ersten DEL Shut-Out feiern. Nach wie vor fehlten den Panthern mit Ja…
Die Panther konnten die ersten drei Heimpunkte mit den Fans feiern. Foto: Stefan Bösl - www.kbumm.de
Mit 3:0 besiegten die Ingolstadter die Krefeld Pinguine. Die Panther waren über drei Drittel hinweg die aktivere Mannschaft und haben sich den Sieg somit auch verdient. Timo Pielmeier ließ sich nicht überwinden und durfte seinen ersten DEL Shut-Out feiern. Nach wie vor fehlten den Panthern mit Jakub Ficenec, Jared Ross, Thomas Greilinger und Travis Turnbull wichtige Spieler.
Der ERC kam gut aus der Kabine, musste wegen eines Wechselfehlers schon in der dritten Minute zum ersten Mal in Unterzahl ran. Krefeld schaffte es aber nicht sich eine Chance herauszuspielen. Die erste gute Möglichkeit hatte Björn Barta, dessen Schuss von Tomas Duba im Tor der Pinguine an die Latte gelenkt wurde. Der ERC hatte deutlich mehr vom Spiel und sorgte immer wieder für Gefahr im gegnerischen Drittel, doch Duba hielt alles was auf seinen Kasten kam. Christoph Gawlik verpasste nach einem Fehler der Gäste das 1:0 per Direktabnahme (11.). Timo Pielmeier hatte nur selten Gelegenheit sich auszuzeichnen, so wie gegen Daniel Pietta ebenfalls in der elften Minute. Als Kevin Clark für zwei Minuten wegen Stock-Checks vom Eis musste, lief die Scheibe beim ERC zwar gut, doch der letzte Pass kam leider nicht an, sodass es beim 0:0 nach zwanzig Minuten blieb. Kurz vor Ende des ersten Drittels handelte sich Jean-Francois Boucher noch eine Strafzeit ein.
Aber auch Krefeld brachte in Überzahl nichts zustande. Kaum wieder komplett nahmen die Ingolstädter das Heft wieder in die Hand. Christoph Gawlik scheiterte bei einer zwei gegen eins Situation noch an Duba (24.), doch Michel Périard gelang zwei Minuten später der längst verdiente Führungstreffer mit einem satten Schuss von der blauen Linie. Alexander Oblinger wäre fast direkt danach der Doppelschlag zum 2:0 geglückt, doch Duba hatte wieder was dagegen. Ex-Pinguin Patrick Hager versuchte sich auch immer wieder am Krefelder Schlussmann. Krefeld kam nur sporadisch gefährlich vor das Tor der Panther. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Martin Schymainski, der allein auf Pielmeier zusteuerte und die Scheibe nur knapp neben das Tor setzte (32.). In Überzahl hatte Frederik Warg das 2:0 auf dem Schläger, als die Scheibe von der Bande zurückprallte, doch er traf das Hartgummiteil leider nicht. Gegen Ende des zweiten Drittels übernahm Krefeld langsam aber sicher die Initiative, doch wenn etwas auf das ERC-Tor kam war Timo Pielmeier stets zur Stelle. Die letzte Möglichkeit des Drittels vergab John Laliberte, als er frei zum Schuss kam (39.). Die letzte Minute des Mitteldrittels verbrachte der ERC wieder in Unterzahl, weil Pielmeier eine Strafzeit wegen Spielverzögerung erhielt, doch der ERC verteidigte gewohnt gut.
Auch im letzten Drittel hatten die Panther die Partie weitgehend im Griff. Trotzdem war der Vorsprung mit 1:0 weiterhin sehr knapp. In Überzahl belohnten sich die Ingolstädter für ihren Aufwand mit dem 2:0. Alexander Oblinger verpasste den zweiten Treffer noch aus einer hervorragenden Position, doch mit der nächste Schuss von Tim Conboy schlug im Tor ein (52.). Krefeld versuchte nun schnell eine Antwort zu finden und hatte durch Josh Meyers auch gleich eine erstklassige Möglichkeit. Der ERC verteidigte aber weiterhin mit großer Leidenschaft und verhinderte so hochkarätige Chancen der Gäste. Drei Minuten vor Schluss nutzte John Laliberte einen katastrophalen Abspielfehler des KEV im eigenen Drittel zum 3:0 Endstand.
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