
Sieg in Straubing - Panther setzen Auswärtsserie fort
Der ERC Ingolstadt bleibt auswärts ungeschlagen. Mit einem knappen 2:1 gewannen die Panther beim bayerischen Derby gegen die Straubing Tigers. Thomas Greilinger brachte die Ingolstädter mit 1:0 in Führung - den Siegtreffer markierte John Laliberte mit einem Solo à la Tor des Monats.
John Laliberte markierte den 2:1-Siegtreffer durch einen Alleingang. Foto © Schindler
Der ERC Ingolstadt bleibt auswärts ungeschlagen. Mit einem knappen 2:1 gewannen die Panther beim bayerischen Derby gegen die Straubing Tigers. Thomas Greilinger brachte die Ingolstädter mit 1:0 in Führung - den Siegtreffer markierte John Laliberte mit einem Solo à la Tor des Monats.
Der ERCI erwischte den besseren Start in die Partie und hatte durch Patrick Hager die erste Chance des Spiels (2.). Ab der fünften Minute wurde auch Timo Pielmeier allmählich im Kasten des ERC gefordert. Rene Kramer’s Schuss landete noch im Fangnetz (5.), aber den Versuch von Sebastian Osterloh musste Pielmeier entschärfen (6.), genauso wie den von Rene Röthke der Panther-Torhüter erstklassig reagierte (8.). Trotzdem neutralisierten sich beide Teams weitgehend – erst gegen Ende des Drittels wurde es aufgrund mehrerer Strafzeiten wieder spannend. Rene Kramer und Laurent Meunier saßen bei Straubing draußen und Christoph Gawlik auf Ingolstädter Seite, sodass die Panther mit vier gegen drei Überzahl spielen konnten. Thomas Greilinger nutzte den Platz auf dem Eis und hämmerte die Scheibe aus zentraler Position zum 1:0 in die Maschen (19.).
Das zweite Drittel starteten die Ingolstädter aufgrund einer weiteren Strafe gegen Straubing ebenfalls in Überzahl, doch diesmal war es Timo Pielmeier, der bei einer Breakchance im Fokus stand und den Ausgleich verhinderte (21.). Eine Strafe gegen Benedikt Schopper hatte zwar noch keine Auswirkungen auf das Ergebnis, doch kaum waren die Panther wieder komplett, gelang Blaine Down nach schönem Zuspiel von Sören Sturm und Carsen Germyn der 1:1 Ausgleich (26.). Es blieb ein spannendes Spiel, jedoch hielten sich die Torchancen auf beiden Seiten in Grenzen. In der 36. Minute vernaschte John Laliberte die komplette Straubinger Abwehr inklusive Jason Bacashihua und belohnte sich für seinen Alleingang der Makre „Tor des Monats“ mit dem 2:1 für den ERC.
Die Panther gingen mit dem knappen Vorsprung ins letzte Drittel. Timo Pielmeier hatte nun genügend Möglichkeiten sein Können unter Beweis zu stellen. Bei einem ERC-Powerplay zur Mitte des Drittelsj knalle es nicht im, sondern vor dem Tor. John Laliberte und Alexander Dotzler wanderten nach einer handfesten Auseinandersetzung jeweils für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Nach einer Strafe gegen Björn Barta (54.) war der ERC allerdings in Unterzahl, hatte aber dennoch durch Tyler Bouck eine Breakchance, es blieb aber beim 2:1. Straubing machte nun sehr viel Druck und durfte nach einer weiteren Strafe gegen Michel Périard wegen Spielverzögerung sogar mit fünf gegen drei Überzahl spielen. Doch Laurent Meunier brachte die Gastgeber mit einem Beinstellen um den großen Vorteil. Zwar nahmen die Tigers noch den Gaolie vom Eis doch eine weitere Strafzeit gegen Carsen Germyn brachte den ERC numerisch wieder in den Vorteil, sodass die Ingolstädter den knappen Vorsprung über die Zeit bringen und drei Punkte aus Straubing entführen konnten.
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