
Panther unterliegen Pinguinen mit 0:3
Der ERC Ingolstadt hat am Freitagabend zuhause gegen die Krefeld Pinguine mit 0:3 verloren. Entscheidender Mann war Lukas Lang im Tor der Krefelder, der insgesamt 30 Schüsse abwehrte. Trotz eines Sturmlaufs im letzten Drittel reichte es nicht mehr für eine Wende des Spiels.
Travis Turnbull beim Bully. Foto: Jürgen Meyer - www.kbumm.de
Der ERC Ingolstadt hat am Freitagabend zuhause gegen die Krefeld Pinguine mit 0:3 verloren. Entscheidender Mann war Lukas Lang im Tor der Krefelder, der insgesamt 30 Schüsse abwehrte. Trotz eines Sturmlaufs im letzten Drittel reichte es nicht mehr für eine Wende des Spiels.
Die Panther legten gut los und hatten durch Jakub Ficenec (2.), Jean-Francois Boucher (3.), Patrick Hager (5.), Björn Barta (6.) und Christoph Gawlik bei einem Break (8.) die ersten Tormöglichkeiten auf ihrer Seite, doch Lukas Lang zeigte sich hellwach und ließ sich nicht überwinden. Timo Pielmeier musste zur einmal gegen Francois Methot eingreifen (7.). Beide Teams hatten im ersten Drittel noch je ein Überzahlspiel, aber auch hier gelang kein Treffer, obwohl Krefeld nur ganz knapp am Pfosten scheiterte (17.).
Krefeld kam im zweiten Drittel besser ins Spiel. Sinan Akdag gelang zu Beginn der überraschende Führungstreffer für die Gäste (24.). Der ERC versuchte zwar direkt eine Antwort zu finden, aber entweder verpasste ein Panther im entscheidenden Moment knapp die Scheibe oder aber Lukas Lang verhinderte den Ausgleich, in Überzahl fehlte zudem die Präzision. Krefeld hatte offensiv nur wenige Aktionen, selbst in Überzahl - die Panther standen gut. Dennoch gelang den Pinguinen sogar der zweite Treffer durch Martin Schymainski (34.) - Timo Pielmeier lag dabei reaktionsunfähig auf dem Eis, sodass die Fans mit dem Treffer überhaupt nicht einverstanden waren. Es blieb beim 0:2 Rückstand des ERC nach vierzig Minuten.
Im letzten Drittel warfen die Ingolstädter noch einmal alles nach vorne, um den Spiel noch eine Wende zu geben. Insgesamt 15 Schüsse wehrte Lukas Lang alleine im letzten Spielabschnitt ab. Nach einem Schuss von der blauen Linie hatten die meisten Fans den Torschrei auf den Lippen, doch nach Studium des Videobeweises wurde der vermeintliche Treffer nicht anerkannt, weil der Puck an die Latte ging (44.). Auch in einem weiteren Powerplay fehlte den Panthern die Durchschlagskraft (52.). In Sachen Chancenverwertung waren die Pinguine den Ingolstädter an diesem Abend deutlich überlegen. In der 55. Minute machte Daniel Pietta die Panther-Hoffnungen endgültig zunichte und sorgte mit 3:0 für den Endstand und Krefelder Sieg.
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