
Panther siegen gegen Hamburg
Am Sonntagabend gewann der ERC Ingolstadt seine Partie gegen die Hamburg Freezers vor 3669 Zuschauern mit 3:2.
Robert Sabolic machte erneut eine sehr gute Figur (Foto: Stefan Bösl, kbumm.de)
Am Sonntagabend gewann der ERC Ingolstadt seine Partie gegen die Hamburg Freezers vor 3669 Zuschauern mit 3:2.
Die erste Chance in einer sehr ansehnlichen und schnellen Partie hatte John Laliberte, bereits nach wenigen Augenblicken. Die Gastgeber machten weiterhin Druck auf das Tor der Freezers. Björn Barta und Jean Francois Boucher kamen in der sechsten Minute nicht mehr an einen Abpraller von Sebastian Caron, sonst hätten sie nach einem Schuss von Derek Dinger das 1:0 vorweg genommen. Es dauerte danach allerdings auch nur noch Sekunden ehe es zum ersten Mal klingelte. Nach Pass von Robert Sabolic legte Thomas Greilinger solange die Scheibe am Hamburger Keeper vorbei, bis dessen maximaler Streckungsgrad erreicht war und schob dann den Puck zum Führungstreffer für den ERC über die Linie.
Michel Periard hämmerte wenig später im ersten Überzahlspiel der Partie den Puck an den Pfosten, Chancen hatte man also en masse. Eine der nächsten verwerteten die Raubkatzen in der zehnten Spielminute. Nach einem schnellen Break steckt Travis Turnbull den Puck auf John Laliberte durch und der schiebt in Sebastian Caron durch die Beine.
Nur wenig später muss Thomas Greilinger bei einer 1:1-Situation an und für sich das 3:0 nachlegen, aber Teufelskerl Caron bewahrte die Hanseaten mit einer super Reaktion vor einem größeren Rückstand. Der Gästekeeper stand bis zum Ende des ersten Drittels weiter im Mittelpunkt und musste sich noch zahlreicher Schüsse der Oberbayern erwehren. Zwei Minuten vor Drittelende war aber auch er machtlos, als die Unparteiischen die sich sowieso immer mehr den Volkszorn der Zuschauer zuzogen, ein weiteres Halten gegen John Laliberte nicht ahndeten, der Puck aber von Derek Hahn aus der Mitte mit voller Wucht zum 3:0 ins Tor der Kühlschränke gehämmert wurde.
16 Sekunden vor der ersten Sirene kamen dann die Gäste mit ihrer ersten Chance zum Erfolg. Thomas Oppenheimer hatte keinerlei Mühe den Puck am bereits auf dem Eis liegenden Timo Pielmeier herum zu legen und über die Linie zu schieben.
Die beiden unparteiischen Jablukov und Haupt brachten abermals das Publikum gegen sich auf, als sie nach drei Minuten im zweiten Abschnitt David Wolf nach einer "Rangelei" mit Travis Turnbull mit zwei Minuten bevorteilten. Die anschließende Überzahl brachte allerdings für die Freezers nichts ein. Das war dann auch das weitere Motte des zweiten Drittels: "außer Spesen nichts gewesen", oder "viel Rauch um Nichts". Eine Minute vor der zweiten Sirene dann aber doch noch Bewegung. Erst ein Riesen Break mit dem wohl etwas zu eigensinnig agierenden Unterzahlspezialisten Robert Sabolic, der eben genau in Unterzahl, lieber den mitgelaufenen Derek Hahn bedient hätte und da man sowieso schon einen Mann weniger war, machten die Gäste mit dem direkten Gegenangriff den Anschlusstreffer durch Thomas Oppenheimer, als der Puck nach dessen Schuss durch die Schoner von Pielmeier rutschte. Travis Turnbull verabschiedete David Wolf noch mit schönen Grüßen in die Kabine, dann ging es aber in den letzten Abschnitt.
Sehr schön vernaschte Travis Turnbull zwei Gegenspieler drei Minuten nach Beginn zum dritten Akt, bei Sebastian Caron war dann aber Schluss, der konnte den Schuss der aus unmittelbarer Nähe abgegeben wurde leicht parieren. Die Panther blieben optisch überlegen, da sie auch die Mehrzahl an Chancen hatten, sich aber immer wieder gegen die körperlich starken Freezers fest rannten. David Wolf dezimierte die Gäste abermals, als er einen Stock Check bei bereits unterbrochenem Spiel nicht lassen konnte. Die Panther trotz eines satten Pfundes von Jakub Ficenec hier im Glück, da Garrett Festerling den Puck in dieser Unterzahl für Hamburg an Pielmeier vorbei an den Pfosten setzte. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Benoit Laporte seinen Keeper noch vom Eis, und wenig später sogar noch eine Auszeit, aber außer einem weiteren Tumult vor Pielmeier kam für Hamburg dabei nichts Zählbares heraus. So gewannen die Panther die Partie am Ende verdient nach einer starken Vorstellung gegen kampfbetonte Freezers aus Hamburg. Travis Turnbull wurde beim Versuch den Puck in das leere Tor zu schieben, fünf Sekunden vor dem Schluss, noch einmal behindert, was jedoch im Jubel um Tim Conboy unterging, der im gleichen Augenblick noch einmal mit David Wolf aneinander geraten war und das Duell, wie auch die Partie eindeutig zu Gunsten der Panther entscheiden konnte.
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