
Unser Gast: Eisbären Berlin
John Laliberte in der ersten Playoffrunde der Saison 2013/2014 gegen die Eisbären Berlin...
Jeff Tomlinson hätte sich eine leichtere Aufgabe aussuchen können. Der 44-jährige Kanadier ist seit eineinhalb Jahren Cheftrainer der ruhmreichen Eisbären Berlin. Seine Vorgänger Pierre Pagé und Don Jackson haben große Fußstapfen hinterlassen: Zwischen 2004 und Tomlinsons Amtsantritt kam der Meister nur zweimal nicht aus Berlin.
An diese Erfolgsbilanz konnten die Eisbären unter ihrem aktuellen Headcoach bislang nicht anknüpfen. Im Vorjahr sprang nach einem Endspurt noch die erste Playoffrunde heraus – dort aber war ein gewisser ERC Ingolstadt die Endstation. Auch in dieser Saison läuft es für die Berliner alles andere als rund: Sie kämpfen nach derzeitigem Stand erneut gegen den frühen Sommerurlaub.
Allerdings ist die Tabelle in diesem Jahr sehr eng, große Sprünge sind schnell möglich. Für die Berliner um ihren Topscorer Petr Pohl (20 Punkte in 20 Spielen) sind auch die direkten Playoffplätze nicht außer Reichweite.
In den Special Teams gehören die Mannen aus der Hauptstadt ohnehin zu den besseren Teams der Liga. Auch die Defensive um die deutschen Nationalspieler Frank Hördler und Constantin Braun ist eine der zuverlässigsten der DEL. Fünf Tore wie der ERC im Hinspiel schoss gegen die Eisbären fast keiner.
Die Panther gewannen damals, weil er sehr kaltschnäuzig vor dem Tor war. Berlin dagegen hat damals wie jetzt noch einen Stotterer in der Angriffsmaschine – im Schnitt keine drei Tore pro Spiel sind zu wenig.
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