Heute Abend fällt das Eröffnungsbully zur Finalserie zwischen Ingolstadt und Mannheim. Foto: Stefan Bösl / kbumm.de
Saison

Ready for faceoff!

Vor dem heutigen Spiel 1 die Teams im Kurzportrait...

Heute Abend fällt das Eröffnungsbully zur Finalserie zwischen Ingolstadt und Mannheim. · Stefan Bösl / kbumm.de

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Meister gegen Vorrundenerster, beste Offensive gegen beste Offensive, oder auch: ERC Ingolstadt gegen Adler Mannheim. Heute Abend beginnt das Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Begegnung in der Mannheimer SAP Arena ist ausverkauft. ServusTV überträgt ab 19.15 Uhr live. Im Ingolstädter WONNEMAR Erlebnisbad fiebern Fans gemeinsam bei einem Public Viewing mit. Der Einlass dort beginnt um 17.30 Uhr und ist kostenlos.

Die Kontrahenten

Die Adler Mannheim sind fünffacher DEL-Champion. Die letzte Meisterschaft liegt jedoch schon etwas zurück (2007). Nach Jahren, in denen die stets hochgewettetem Adler den Versprechungen nie gerecht wurden, stimmt diesmal offenbar die Mischung - der Finaleinzug ist Beweis genug. Trainer Geoff Ward, zuvor Co-Trainer von NHL-Club Boston Bruins, formte aus all den Stars ein homogenes Team.

Der ERC Ingolstadt gewann im Vorjahr seinen ersten DEL-Titel. Zuvor war für die Panther spätestens im Halbfinale Schluss gewesen. Mit dem erneuten Finaleinzug haben die Panther auf alle Fälle schon die zweitbeste Saison ihrer Geschichte erreicht. Unter dem Motto "Der Pokal bleibt hier" strebt Larry Huras' Mannschaft nun sogar die Titelverteidigung an.

Die Saison

Die Adler Mannheim haben die Hauptrunde 2014/15 souverän gewonnen. Sie gewannen dabei, gestützt auf die effektivste Defensive der Liga, drei der vier Begegnungen gegen Ingolstadt. Auch in den Playoffs ließen die Adler wenig anbrennen und gaben im Viertelfinale (gegen Nürnberg) und im Halbfinale (gegen Wolfsburg) nur ein Spiel ab. Gegen Wolfsburg kam Mannheim gar dreimal trotz eines 0:3-Rückstands ins Spiel zurück und siegte.

Die Panther nahmen nach der Meisterschaft einen größeren Umbau in Spielerkader und Trainerstab vor. Die Arbeit des Sportdirektors Jiri Ehrenberger trug schnell Früchte: Der ERC spielte unter Coach Larry Huras eine hervorragende Hauptrunde und schloss sie auf dem brillanten dritten Rang ab. Im Viertelfinale rangen die Panther Iserlohn in sieben Spielen nieder, im Halbfinale bezwangen sie Düsseldorf in der Serie mit 4:1. Der ERC stellte in der Hauptrunde die torgefährlichste Mannschaft. Stürmer Brandon Buck führt die Scorerliste der Playoffs an.

Die Stützen

Großer Star ist der NHL-Veteran Jochen Hecht. Um ihn herum spielen Größen aus Nordamerika wie Verteidiger Danny Richmond und deutsche Stars wie Christoph Ullmann. "Mannheim ist durch alle Reihen hindurch gut besetzt", sagt ERC-Trainer Huras.

Die Panther haben einen ausgewogenen Kader mit mehreren Stars: Timo Pielmeier (Tor), Patrick Köppchen (Verteidigung) sowie die Stürmer Brandon Buck, Petr Taticek und Thomas Greilinger. Dieses Trio bildet derzeit auch die erste Angriffswelle.

Die Ausfälle

Stürmer Jamie Tardif, der gegen den ERC besonders gerne scort (1,25 Punkte pro Spiel), war zuletzt angeschlagen. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

Angreifer Ryan MacMurchy ist zwar nach einer Verletzung im Halbfinale zwar wieder im Eistraining zurück. Der ERCI tritt im ersten Finalspiel jedoch noch ohne den Scharfschützen an.

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Heute Abend fällt das Eröffnungsbully zur Finalserie zwischen Ingolstadt und Mannheim. Foto: Stefan Bösl / kbumm.de
Heute Abend fällt das Eröffnungsbully zur Finalserie zwischen Ingolstadt und Mannheim. · Stefan Bösl / kbumm.de