
Nachbarschaftsduell in Krefeld
Im Hinspiel jubelten am Ende David Elsner, Jared Ross und Benedikt Schopper. Morgen kommt es zum zweiten Saisonduell gegen Krefeld. · st-foto.de / Strisch-Traub
Der ERC Ingolstadt tritt am Sonntag bei den Krefeld Pinguinen an (14.30 Uhr, KönigPalast). Beide Mannschaften stehen im Tabellenkeller und haben sich kürzlich von ihren Cheftrainern getrennt.
Beim ERC wird in Krefeld interimsweise Co-Trainer Peppi Heiß hinter der Bande stehen, zusammen mit Jiri Ehrenberger. Sie haben die Reihen für das Sonntagsspiel neu zusammengestellt, wie im Samstagstraining vor der Abfahrt mit dem neuen Mannschaftsbus vom Reisebüro Stempfl zu sehen war. Damit soll der Erfolg zum ERC zurückkehren.
Bei Krefeld gab Franz Fritzmeier (junior) am Freitag beim Auswärtsspiel in Hamburg (3:4 n.P.) sein DEL-Cheftrainerdebüt. Zuletzt hatte er in Köln als Co-Trainer gearbeitet.
Krefeld zeigte sich bislang in der Fremde stärker als vor eigenem Publikum. Auch beim ersten Aufeinandertreffen der Saison, damals in der Saturn Arena, machten die Pinguine den Panthern das Leben schwer. Andreas Driendl brachte Krefeld damals in doppelter Überzahl in Führung, ehe David Elsner mit einem Doppelpack die Partie drehte.
Für beide Teams geht es am Sonntag um wichtige Punkte gegen einen Tabellennachbarn – und um Zähler für den Anschluss an die Playoffplätze.
Die WebPanthers berichten von der Partie live unter www.erc-ingolstadt.de
Drei Fakten zum Spiel
Letzte Vergleiche Der ERC hat sowohl das letzte Heim- wie auch das letzte Auswärtsspiel gegen Krefeld für sich entschieden.
Beziehung Jiri Ehrenberger gewann 2006/07 als Pinguin-Coach die Wahl zum DEL-Trainer des Jahres. Damals im Kader waren Routinier Herberts Vasiljevs als Spieler des Jahres – und Franz Fritzmeier. Nach zehn Spielen wechselte er dann nach Duisburg.
Scorer Die Krefelder haben den körperstarken Center Daniel Pietta einen Starspieler der Liga in ihren Reihen. Mit 15 Scorerpunkten in 12 Spielen ist er gut in die Saison gestartet. Beim ERC ist Patrick McNeill mit 18 Punkten in 18 Partien bester Scorer, gefolgt von Thomas Greilinger und Petr Taticek mit je 17 Zählern.
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