Im Hinspiel behielten die Panther die Oberhand, im Rückspiel nutzte Krefeld den Heimvorteil. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch-Traub
Saison

Ein Punkt aus Krefeld

Panther unterliegen wegen individueller Fehler mit 2:3 n.V....

Im Hinspiel behielten die Panther die Oberhand, im Rückspiel nutzte Krefeld den Heimvorteil. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch-Traub

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Spielergebnis

15.11.15 · 14:30

Heim

Krefeld Pinguine

3 : 2

n.V.

(1:1, 1:1, 0:0)

Gast

ERC Ingolstadt

SAISON · Spieltag 18

Der ERC Ingolstadt fährt mit einem Punkt aus Krefeld nach Hause. Die Panther, die nach der Spielhälfte die bessere Mannschaft waren, unterlagen bei den Pinguinen mit 2:3 nach Verlängerung.

Im ersten Drittel war Krefeld die aktivere Mannschaft und erspielte sich vor heimischer Kulisse mehrere Chancen. So vergab Daniel Pietta in der 6. Minute noch, als er aus guter, zentraler Position über das Tor schoss. Eine Minute drauf jedoch nutzt Robin Weihager auf links außen einen Abpraller aus dem Slot und schoss unhaltbar über die rechte Schulter des ERC-Torwarts Timo Pielmeier. Der hielt sein Team in den Folgeminuten im Spiel. Die Panther, die seltener vor dem gegnerischen Tor auftauchten, kamen aber gegen Drittelende besser ins Spiel. Als Andreas Driendl eine kleine Strafe wegen zu hohen Stocks abbrummte, schoss Jared Ross von halb rechts in die lange Ecke ein – 1:1 (20.)

Im zweiten Drittel war Krefeld anfangs etwas besser, insgesamt aber hatten die Panther in diesem Durchgang mehr vom Spiel. Brian Lebler hatte in der 27. Minute eine Riesenchance, doch er vergab völlig freistehend im Raum vor dem Tor. Lebler war auch an der nächsten Aktion maßgeblich beteiligt. Als er nach einem Stockschlag auf der Strafbank war, schlug Mike Collins für Krefeld zu (33.). Die Panther hatten sich in dieser Situation eigentlich bereits befreit, bekamen dann aber doch den Gegentreffer. Herberts Vasiljevs hätte im Anschluss fast das dritte Krefelder Tor erzielt, doch die Panther hatten dieses Mal die richtige Antwort: Petr Taticek traf im Gegenzug zum 2:2-Ausgleich (35.).

In den Folgeminuten spielten fast nur noch die Panther. Fabio Wagner verpasste knapp den Abstauber (36.), Thomas Greilinger und Taticek scheiterten bei einer Doppelchance (37.). In der Schlussminute liefen die Panther ein 3-auf-1, doch Alexander Barta verwertete Taticeks Querpass nicht.

Im Schlussdrittel war der ERC insgesamt das bessere Team, belohnte sich aber nicht. Beide Teams spielten eher defensiv, die Panther hatten mehr Chancen: Greilinger (48.) vergab freistehend von rechts knapp. Drei Minuten später passte Brandon Buck sehenswert steil auf John Laliberte, der aber mit dem Rückhandversuch scheiterte. Auch Jared Ross scheiterte mit dem Tip-in (57.). Ex-Panther Jeffrey Szwez hatte Krefeld beste Chance mit einem Schuss im Slot (55.).

In der Schlussphase verteidigten die Panther hervorragend ein Unterzahlspiel, es ging in die Verlängerung. Brandon Buck hatte dort zwei erstklassige Konterchancen, blieb jedoch an Torwart Duba hängen. Die Entscheidung kam, als die Panther im eigenen Drittel die Scheibe nicht klärten. Scott Valentine zog trocken ab zu Krefelds Sieg. Der ERC fährt mit einem Punkt nach Hause.

„Es war ein Schritt nach vorn“, sagte Peppi Heiß, der interimsmäßig den Cheftrainerposten einnahm. „Wir haben etwas Selbstvertrauen mitgenommen. Aber es geht nicht von heute auf morgen, großes Selbstvertrauen zu bekommen. Man holt es sich nicht um die Ecke im Supermarkt. Wir werden kommende Woche hart arbeiten.“

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Im Hinspiel behielten die Panther die Oberhand, im Rückspiel nutzte Krefeld den Heimvorteil. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch-Traub
Im Hinspiel behielten die Panther die Oberhand, im Rückspiel nutzte Krefeld den Heimvorteil. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch-Traub