Wolfsburg gewann auch den dritten Saisonvergleich mit dem ERC. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch
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Wolfsburg kaltschnäuziger

Die Grizzlys siegen dank Mitteldrittel mit 4:1...

Wolfsburg gewann auch den dritten Saisonvergleich mit dem ERC. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch

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Der ERC Ingolstadt ist in Wolfsburg leer ausgegangen. Die Grizzlys siegten dank eines starken zweiten Drittels mit 4:1. ERC-Trainer Kurt Kleinendorst sagte: „Das war sicher nicht unser bestes Spiel, wir hätten aber mit einem Tor im ersten Drittel aber mehr erreichen können.“

Der ERC, bei dem Patrick Köppchen sein Comeback gab, begann stark und hatte gleich gute Gelegenheiten. Alex Barta und Brandon McMillan scheiterten im Slot (2.) aber ebenso wie Thomas Greilinger drei Minuten später unbedrängt aus zentraler Position an Grizzlys-Tormann Felix Brückmann. Nach sieben Minuten fanden die Gastgeber allmählich in die Partie. Wolfsburg wurde gerade dann gefährlich, wenn es sein gefürchtetes Umschaltspiel entfalten konnte. Fabio Pfohl scheiterte so erst selbst an ERC-Schlussmann Timo Pielmeier (9.), danach der von ihm angespielte Andy Reiss (11.).

Den Unterschied im ersten Drittel machten die beiden Überzahlsituationen der Wolfsburger aus. Im ersten vereitelte Pielmeier gegen den auf rechts freien Pfohl (13.), später wurde er jedoch bei einem Überzahlkonter der Grizzlys allein gelassen. Pfohl schloss zum 1:0 ab (17.). Der ERC hatte noch vor der Pause drei große Chancen zum Ausgleich. Erst scheiterte John Laliberte mit einem saftigen hohen Schuss an Brückmann, im Anschluss dann auf schönes Zuspiel von Jared Ross in Personalunion Tomas Kubalik und Brian Lebler im Slot (18.). Danny Irmen vergab dann ein Eins-auf-Eins-Duell gegen Brückmann.

Entsprechend fiel das Zwischenfazit des ERC-Trainers Kurt Kleinendorst aus: „Wir hatten ein gutes erstes Drittel und hätten ein, zwei Tore schießen können. Dann hätte die Sache anders ausgesehen.“ Stattdessen hatte Wolfsburg mehr vom zweiten Drittel. Sein Team, sagte Grizzlys-Trainer Pavel Gross, habe mehr zu seinem Spiel gefunden und seine Chancen genutzt. Dazu kam, dass die Panther ihrerseits zum Beispiel viele Bullys und Scheiben in der neutralen Zone abgaben.

Der starke Pfohl zog aufs Tor und legte ein (28.). Zwei Minuten später fälschte Robbie Bina in Überzahl zum vorentscheidenden 3:0 ab. Wolfsburg war nun besser und hatte auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite, als die Schiedsrichter statt auf Panther-Tor auf eine große Strafe gegen Ingolstadt entschieden. John Laliberte stieg mit Schmackes gegen Wolfsburg Mark Voakes ein, worauf der nahe stehende Schiedsrichter Brüggemann weiterlaufen ließ und die Panther durch Brandon Buck trafen. Brüggemanns Kollege Krawinkel sah jedoch bei Lalibertes Einsteigen einen Regelverstoß und schickte ihn mit 5 + Spieldauer vom Eis.

In der folgenden Überzahl legte Tim Wallace, nach einem Tempogegenstoß an der Blauen Linie bedient, das vierte Wolfsburger Tor nach (42.). Der ERC gab sich nicht auf und erspielte sich einige Chancen über McMillan und Tomas Kubalik (48.). In einem Powerplay traf Brian Salcido erst den Pfosten, scheiterte dann an dem sehr starken Brückmann (56.). Erst Thomas Greilinger brach mit einem Versuch von halblinks zum Ehrentor.

Kleinendorst sagte: „Wir lecken nun unsere Wunden und schlagen gegen Nürnberg am Mittwoch zurück.“ Die Partie beginnt um 19.30 Uhr. Eintrittskarten sind noch für das Jahresauftaktsderby gegen Augsburg am 3. Januar und das Spiel gegen Krefeld am 5. Januar (beide in der Saturn Arena) erhältlich: www.erc-ingolstadt.de/tickets

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Wolfsburg gewann auch den dritten Saisonvergleich mit dem ERC. Foto (Archiv): st-foto.de / Strisch
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