Brandon McMillan und Jared Ross im Bild. Von links - nein, halt, genau umgekehrt.
Saison

Ross und McMillan spielberechtigt

Liga entschied über "Identitätsirrtum"...

Brandon McMillan und Jared Ross im Bild. Von links - nein, halt, genau umgekehrt.

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Dass der olle William Shakespeare tatsächlich mal in einem Artikel zum ERC Ingolstadt vorkommt... Der große englische Schriftsteller gilt als Schöpfer der "Verwechslungskomödie", die von ihm "Comedy of errors" genannt wurde. In eben eine solche Komödie, vereinfacht gesagt ein Theaterstück mit glücklichem Ende, kam der ERC am Sonntag.

3 Minuten und 10 Sekunden waren zwischen der Düsseldorfer EG und dem ERC Ingolstadt noch zu spielen, als die Unparteiischen beim Stand von 5:4 für den ERC auf ein Foul an Alex Preibisch entschieden. Der DEG-Stürmer war von Brandon McMillan angestupst worden und bei der hohen Geschwindigkeit, die zu den großen Stärken des DEG-Stürmers gehört, war er in Richtung eines weiteren Panthers gestolpert und hatte sich in der Rotation selbst mit dem Schläger verletzt (Gute Besserung!).

Dann kam es zur Verwechslung: Kurioserweise musste Jared Ross mit 5 + Spieldauer vom Eis. Dabei war der ERC-Angreifer - dies war im Eifer des schnellen Spiels verschütt gegangen - einige Meter von der Szene entfernt.

Wie die Deutsche Eishockey Liga (DEL) per Fax mitteilt, werden weder Jared Ross noch Brandon McMillan nachträglich gesperrt. Um den "Identitätsirrtum" im Spielbericht allerdings gerade zu rücken, steht die Spieldauer-Disziplinarstrafe nun für McMillan zu Buche. Nach drei solcher Strafen in der Vorrunde wird ein Spieler gesperrt. Erhält ein Spieler die dritte im abschließenden Vorrundenspiel, wirkt sie sich auf das erste Playoffspiel aus. Ansonsten werden die bis dahin gesammelten Spieldauer-Disziplinarstrafen gelöscht und die Sammlung beginnt in den Playoffs neu. Dann reichen bereits zwei für eine Sperre.

P.s.: Der ERC gewann die Sonntagspartie. Dank energischem Penaltykilling in den Schlussminuten blieb es beim 5:4. Darum hatte das Spiel trotz der Strafe und der Verwechslung ein gutes Ende, wie es sich für eine Komödie gehört. Den Schwung dieses Spiels wollen die Panther in die Mittwochspartie gegen die Adler Mannheim mitnehmen (19.30 Uhr, Saturn Arena, Tickets ). Ross und McMillan sind dann, wie geschrieben, spielberechtigt. Ende gut, alles gut. So heißt übrigens ein Stück aus dem Werk Shakespeares.

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Brandon McMillan und Jared Ross im Bild. Von links - nein, halt, genau umgekehrt.
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