
International: Arnold in Ausschuss
Jürgen Arnold hilft dem europäischen Eishockey in der Entwicklung. · Stefan Bösl / kbumm.de
Jürgen Arnold hat eine weitere Funktion im Eishockey übernommen. Der Vorsitzende des ERC-Beirats und des DEL-Aufsichtsrates sitzt im zehnköpfigen Interimsausschuss der "Allianz von Europäischen Eishockey Clubs" (Originalname: Alliance of European Hockey Clubs / E.H.C.). Das Projekt hat nach fünfmonatiger Recherchephase des Hall of Famers und Färjestad-Chefs Håkan Loob am vergangenen Mittwoch mit einer Sitzung in Düsseldorf seine (Vor-)Arbeit aufgenommen. Die E.H.C. besteht aus 48 führenden europäischen Eishockeyclubs aus 13 Ländern. Ziel ist es, innerhalb der nächsten vier Monate offiziell eine permanente Club-Allianz aus der Taufe zu heben. Der Interimsausschuss soll zuvor die Struktur und Hauptarbeitsbereiche der Organisation bestimmen.
Folgende Personen sitzen im Interimsausschuss:
Präsident: Marc Lüthi, Geschäftsführer SC Bern, Schweiz
Vizepräsident: Håkan Loob, Manager Färjestad Karlstad, Schweden
Vizepräsident: Mikhail Ponomarev, Eigentümer Düsseldorfer EG, Deutschland
Mitglied: Franz Kalla, Geschäftsführer Vienna Capitals, Österreich
Mitglied: Jiri Slegr, Präsident HC Litvinov, Tschechien
Mitglied: Tommi Virkkunen, Beiratsvorsitzender Kärpät Oulu, Finnland
Mitglied: Jürgen Arnold, Beiratsvorsitzender ERC Ingolstadt, Deutschland
Mitglied: Neil Black, Eigentümer Nottingham Panthers, Großbritannien
Mitglied: Kjetil Böe, Geschäftsführer Stavanger Oilers, Norwegen
Mitglied: Richard Lintner, Präsident der slowakischen Liga
Die E.H.C. ist nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zur Champions Hockey League (CHL) zu sehen. Die CHL leitet den interkontinentalen Spielbetrieb. Die E.H.C. wird sich planmäßig mit dem wirtschaftlichen und organisatorischen Ablauf des europäischen Club-Eishockeys befassen. Solch eine Einteilung gibt es auf europäischem Niveau bereits in anderen Sporarten wie dem Fußball, dem Handball und dem Basketball. Marc Lüthi, Präsident des Interimausschusses, verweist auf den "Mehrwert" dieser Organisationen und sagt: "Die europäischen Eishockeyclubs waren wohl in dieser Entwicklung ein wenig spät dran, aber die Zeit dafür ist nun reif."
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