Am Ende mussten die Panther anerkennen, dass die Tigers die Serie gewonnen haben. Foto: st-foto.de / Traub
Saison

ERC ist ausgeschieden

Straubing siegt in Spiel 2 nach Verlängerung...

Am Ende mussten die Panther anerkennen, dass die Tigers die Serie gewonnen haben. · st-foto.de / Traub

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Der ERC Ingolstadt ist aus den Playoffs ausgeschieden. Die Panther verloren Spiel 2 der ersten Runde gegen die Straubing Tigers mit 1:2 nach Verlängerung. Der Ausgleich gegen die kämpfenden und lange Zeit führenden Ingolstädter fiel kurz vor Schluss.

Die Panther lagen nach 20 Minuten mit 1:0 in Front. Diese Führung ging in der umkämpften und unterhaltsamen Partie in Ordnung. „Wir haben ein sehr starkes erstes Drittel gespielt“, befand Trainer Kurt Kleinendorst, der die Mannschaft nach der Amtsübernahme vom Tabellenkeller in die Playoffs geführt hatte. Der ERC hatte im Vergleich zum ersten Spiel wenig Probleme mit dem bekannten Straubinger Konterspiel. Wenn die Tigers aufs das Ingolstädter Tor schossen, dann vor allem weit von außen, von wo aus es weniger schmerzt. Am gefährlichsten war es bei Dylan Yeos Schlenzer, der an einem Verteidiger vorbei Richtung langes Eck steuerte, aber es verfehlte (11.).

Der ERC hatte seinerseits die gefährlicheren Chancen. Bei einem Tempogegenstoß kam der Pass von links in den Slot auf Brian Salcido, der die Scheibe aber nicht hinter Matt Climie platzieren konnte (6.). Immer wieder schoss auch Dustin Friesen, der dann auch Petr Taticeks Zuspiel nach einer abgelaufenen Unterzahl die Führung erzielte (18.). Zwei Minuten später hatte John Laliberte aus der Halbdistanz eine gute Möglichkeit den Spielstand zu erhöhen. Es ging mit 1:0 in die Pause.

Im zweiten Drittel waren die Tigers, unterstützt von Überzahlspielen, die gefährlichere Mannschaft und dem Ausgleich mehrmals nahe. Schon nach 20 Sekunden zum Beispiel, als Mike Hedden aussichtsreich vor Timo Pielmeier auftauchte. Der ERC-Schlussmann war in einer phasenweisen Abwehrschlacht mehrmals hervorragend zur Stelle, bei Maury Edwards Doppelchance (25.) und besonders bei Blaine Downs Versuch recht unbedrängt im Slot (37.), als er heldenhaft die Scheibe hielt. Der ERC seinerseits kam eher über Konter, zum Beispiel bei einem 3 auf 1 in Unterzahl. Danny Irmen vergab gegen Climie (23.).

Im Schlussdrittel war Straubing druckvoller, der ERC suchte in Gegenstößen die Vorentscheidung. Am Ende ging Straubings Taktik auf, die Tigers glichen in Duselmanier knapp zwei Minuten vor Ende aus: Steven Zalewski schloss einen Abpraller gegen den hervorragenden Pielmeier zum 1:1 ab. Die Panther hatten davor gute Konterchancen zur Vorentscheidung. Laliberte verfehlte einen halbhohen Pass Brandon McMillans (52.), Jared Ross schoss beim Zwei-auf-Eins-Konter daneben (57.). Dann kam die Quittung.

In der offen geführten Verlängerung war den Panthern erneut kein Erfolg beschert. Straubing kam in einem Überzahlspiel zum Siegtreffer in Spiel und Serie. „Es war ein enges Spiel, aber am Ende hat Straubing verdient gewonnen“, räumte der sichtlich enttäuschte und angefressene Trainer Kurt Kleinendorst ein. Der ERC ist damit in der ersten Playoffrunde ausgeschieden. Die Arbeiten für eine erfolgreichere Saison 2016/17 beginnen.

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Am Ende mussten die Panther anerkennen, dass die Tigers die Serie gewonnen haben. Foto: st-foto.de / Traub
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