In der Champions Hockey League (CHL) spielen viele Talente, die früher oder später den NHL-Lockrufen folgen. Hier hat es Alex Barta mit Frölundas 20-jährigem Superttalent Artturi Lehkonen zu tun (in Runde 2 von Montreal gedraftet). Foto: Adalbert Michalik
Saison

Cluballianz: Gerechtere Zahlen

Die EHC will NHL-Ausbildungsentschädigungen neu regeln...

In der Champions Hockey League (CHL) spielen viele Talente, die früher oder später den NHL-Lockrufen folgen. Hier hat es Alex Barta mit Frölundas 20-jährigem Superttalent Artturi Lehkonen zu tun (in Runde 2 von Montreal gedraftet). · Adalbert Michalik

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Am heutigen Mittwoch trifft sich der zehnköpfige Interimsbeirat der Alliance of European Hockey Clubs (EHC) in Wien, darunter Jürgen Arnold vom ERC Ingolstadt. Der neu gegründete Zusammenschluss von knapp 50 europäischen Top-Clubs setzt sich für die Belange der Clubs ein und will mit einer Stimme zum Beispiel gegenüber des Weltverbandes IIHF sprechen. Entsprechende Themen stehen dabei auf der Tagesordnung,

wie die renommierte The Hockey News berichtet.

So möchte die EHC laut THN beispielsweise die Ablösen für Spieler neu regeln, die in die NHL-Organisationen wechseln. Bisher zahlen die Nordamerikaner entsprechend einer IIHF-Abmachung, aus der Russland und die Schweiz ausgetreten sind, pro Spieler 240.000 US-Dollar. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Viertreihenspieler oder einen potentiellen Superstar handelt.

Dies ist ein vernachlässigbarer Betrag, nicht nur mit Blick auf die Clubetats, sondern auch im internationalen und sportweiten Vergleich. Und auch besonders mit Blick auf die Summen, die die (europäischen) Spieler den NHL-Clubs erwirtschaften. So sind die drei potentiellen Top-Picks des kommenden NHL-Drafts in Europa ausgebildet worden bzw. haben wie im Falle Auston Matthews (USA) zuletzt in Europa gespielt.

Laut THN will die EHC und deren Clubs die Summe nun individuell und gerechter aushandeln, was eventuell auch vom Vertragsstatus abhängig gemacht werden könnte.

Fazit: Ausbildung soll belohnt und die Eishockeywelt ein Stück gerechter werden. Der Weg dorthin ist lange, aber das Ziel ein Anliegen der Cluballianz.

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In der Champions Hockey League (CHL) spielen viele Talente, die früher oder später den NHL-Lockrufen folgen. Hier hat es Alex Barta mit Frölundas 20-jährigem Superttalent Artturi Lehkonen zu tun (in Runde 2 von Montreal gedraftet). Foto: Adalbert Michalik
In der Champions Hockey League (CHL) spielen viele Talente, die früher oder später den NHL-Lockrufen folgen. Hier hat es Alex Barta mit Frölundas 20-jährigem Superttalent Artturi Lehkonen zu tun (in Runde 2 von Montreal gedraftet). · Adalbert Michalik