Im Hinspiel enteilte Petr Pohl den Krefeldern und traf zweimal. Foto: Oliver Strisch / st-foto.de
Saison

Panther gegen das Team des DEL-Topscorers

Am Freitag, 19.30 Uhr, in Krefeld...

Im Hinspiel enteilte Petr Pohl den Krefeldern und traf zweimal. · Oliver Strisch / st-foto.de

← Zurück zur Übersicht

Ab in die zweite Saisonphase! Der ERC Ingolstadt bestreitet am morgigen Freitag das erste Spiel nach der Länderspielpause. Tommy Samuelssons Mannschaft tritt bei den Krefeld Pinguinen an (19.30 Uhr, KönigPalast). Der Gegner hat den aktuellen DEL-Topscorer in seinen Reihen. Die Telekom überträgt die Partie live und in voller Länge.

Die Panther sind, inclusive ihrer zuletzt abgestellten Nationalspieler, nach Krefeld gereist und wollen an den guten Oktober anknüpfen. Rang fünf steht für den ERC derzeit zu Buche. Krefeld liegt auf dem zehnten Tabellenrang, hat auf den ERC aber nur sechs Punkte Rückstand. Auffällig ist, dass die Pinguine erst ein Heimspiel in dieser Saison für sich entschieden – am ersten Spieltag. Dennoch: Franz Fritzmeiers Mannschaft ist nicht zu unterschätzen.

„Die erste Reihe mit Daniel Pietta, Marcel Müller und Dragan Umicevic macht einen sehr guten Job“, sagt ERC-Sportdirektor Jiri Ehrenberger, der vor einigen Jahren in Krefeld tätig war. Pietta ist nach 16 Spielen DEL-Topscorer mit 21 Punkten. Er ist mit 16 Vorlagen bester Vorbereiter der Liga, seine beiden Außen Müller (7 Tore, 11 Vorlagen) und Umicevic (7 Tore, 7 Vorlagen) verwerten gerne.

An der vermeintlichen Achillesferse – der Torhüterposition – haben die Pinguine nachverpflichtet und mit Niklas Treutle „einen sehr guten Griff gelandet“ (Ehrenberger). Der 25-Jährige, zuletzt in Nordamerika und Finnland aktiv, parierte in seinen fünf Spielen für Krefeld 93,7 Prozent der Schüsse auf sein Tor. Allerdings gelang ihm erst ein Sieg.

Drei Fakten zum Spiel

Feierlichkeiten: Am Samstag feiern die Pinguine großes Jubiläum: „80 Jahre Eissport in Krefeld“. In der Tat haben die Rheinländer eine bewegte Geschichte, begonnen mit der Taufhebung um Eishockey-Grande Willi Münstermann, über die „German Canadiens“ und zwei deutsche Meisterschaften bis in die Gegenwart. Rund um das Spiel am Freitag wird angefeiert.

Schützen: Zu einer echten Traditionsfeier gehören, zumindest aus oberbayerischer Sicht, immer auch Schützen. Und für das Freitagsspiel treffen sich zwei, die gerne feuern: Krefelds Pietta ist der beste Vorbereiter der Liga, er schießt aber auch außerordentlich viel. 54 Schüsse werden nur von zwei Spielern übertroffen. Patrick Reimer (Nürnberg, 61 Versuche) und Ingolstadts Thomas Greilinger (60 – und das als Bayern-Fan. Dringend schießen, Thomas!).

Überzahl/Unterzahl: Die special teams sind die große Stärke der Pinguine. Diese besonderen Spielsituationen verschaffen gerade in engen Spielen so manchen Punkt. Sowohl in Überzahl (23,5%) als auch in Unterzahl (89,1%) weist Krefeld laut Statistik den drittbesten Wert aus. Was die Prozentsätze jedoch nicht beinhalten: Krefeld schoss vier Tore in eigener Unterzahl (gut!), bekam aber auch vier in eigener Überzahl (schlecht). Die Panther stellen sich darauf ein.

Bildergalerie

Im Hinspiel enteilte Petr Pohl den Krefeldern und traf zweimal. Foto: Oliver Strisch / st-foto.de
Im Hinspiel enteilte Petr Pohl den Krefeldern und traf zweimal. · Oliver Strisch / st-foto.de