
Gebrauchter Abend in Schwenningen
Die Wild Wings trafen zweimal im Powerplay. · Jens Hagen
Spielergebnis
17.02.17 · 19:30
Heim
Schwenninger Wild Wings
4 : 1
(0:1, 1:0, 3:0)
Gast
ERC Ingolstadt
SAISON · Spieltag 48
Bitterer Abend für den ERC Ingolstadt: Die Panther unterlagen bei den Schwenninger Wild Wings mit 1:4. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen vor den 3279 Zuschauern eiskalt, während der ERC bei 38 Versuchen nur einmal traf.
Die Panther gingen durch einen glücklichen Abfälsche in Front: Petr Taticek hatte Fabio Wagner entlang der Blauen Linie bedient. Dessen Fernschuss lenkte Björn Svensson im Slot in die Luft, von wo sie in einer Bogenlampe ins gegnerische Tor flog (3.). Mit der Führung im Rücken setzten die Panther, mit Ausnahme von John Lalibertes Abstauberversuch (13.), auf die Defensive. Bis auf einen Schuss nach eigenem Aufbaufehler (14.), Will Actons brandgefährlichen Konter und Jerome Samsons Kracher (17.) ließen die Panther wenig zu.
Ab dem zweiten Drittel kontrollierten die Panther die Partie – es traf: Schwenningen. Will Acton zog zwei Panther auf sich und bediente den freien Jerome Samson, da stand es 1:1 (26.). Der ERC belohnte sich für seinen hohen Aufwand nicht. 37 Schüsse gingen aufs Schwenninger Tor, aber nicht hinein: Dustin Friesen scheiterte im Slot an Wild Wings-Goalie Dustin Strahlmeier, der auch gegen Thomas Oppenheimers scharfen Schuss im Powerplay (45.) die Oberhand behielt.
Schön war die Partie nicht und was noch schlimmer war: Schwenningen war eiskalt. Zwei von drei Powerplaysituationen nutze Pat Cortinas Mannschaft zu Toren: Erst fluppte Marc El-Sayeds Schuss ins Gehäuse der Gäste (48.), drei Minuten später flog Simon Gysbers One-Timer rein – 1:3. Als der ERC seinen Goalie Marco Eisenhut gezogen hatte, legte El-Sayed 70 Sekunden vor Ende noch den Empty-netter nach.
Schwenningen erhielt sich damit die Chancen auf eine Playoffteilnahme offen, der ERC muss für das Heimrecht in der ersten Playoffrunde nachbessern.
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