Frederik Storm sorgte im ersten Heimspiel der Saison gegen die DEG mit seinem Tor für einen emotionalen Comeback-Sieg.
Foto: Johannes Traub/JT-Presse.de
Saison

Zum "Überholmanöver" ansetzen

Panther können mit Heimsieg am heutigen Gegner, der Düsseldorfer EG, vorbeiziehen...

Frederik Storm sorgte im ersten Heimspiel der Saison gegen die DEG mit seinem Tor für einen emotionalen Comeback-Sieg. · Johannes Traub/JT-Presse.de

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Nach dem „Sechs-Punkte-Spiel“ ist vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“. Am Sonntag haben die Panther durch den 3:2-Sieg nach Verlängerung bei den Kölner Haien wichtige Punkte im Vergleich mit einem direkten Konkurrenten um die Top-Sechs eingefahren. Schon heute erwartet die Blau-Weißen das nächste Kräftemessen mit einem Kontrahenten um den direkten Playoff-Einzug. Ab 19:30 Uhr gastiert die Düsseldorfer EG in der SATURN-Arena. Bereits ab 18 Uhr läuft auf unserem YouTube-Kanal das „Christmas Warmup DAHOAM“ live aus der Halle.

Match der Tabellennachbarn

Der ERC rangiert mit 49 Punkten aus 30 Partien aktuell ganz knapp außerhalb der Top-Sechs auf Tabellenplatz sieben. Die Gäste aus dem Rheinland haben zwar einen Zähler weniger auf dem Konto als die Oberbayern, aber auch ein Spiel weniger absolviert und stehen dank des minimal besseren Punktequotienten knapp vor dem ERC. Mit einem Erfolg im direkten Duell heute Abend könnten die Panther an der DEG vorbeiziehen.

Den Rückenwind aus dem überzeugenden Auftritt bei den Haien am Sonntagnachmittag wollen die Blau-Weißen mit in das Heimspiel gegen den nächsten rheinischen Gegner nehmen. „Es wäre eine Schande gewesen, wenn wir in Köln nicht gewonnen hätten. Wir hatten vier Mal Pech bei Latten- und Pfostentreffern und haben den Haien nur acht oder neun Torchancen gegeben. Alle vier Reihen haben eine super Leistung gezeigt“, lobt ERC-Coach Doug Shedden seine Schützlinge und fordert für das letzte Heimspiel vor Weihnachten: „Gegen Düsseldorf muss man immer hellwach sein. Ich erwarte, dass wir morgen von der ersten Sekunde an voll da sind, das Spiel bestimmen und dass wir vor allem nicht in Rückstand geraten, was uns zuletzt gegen die DEG zu oft passiert ist.“

In den beiden ersten Duellen gingen die Panther zwar jeweils mit 1:0 in Führung, gerieten aber im Lauf der Partien in deutliche Rückstände. Beim ersten Duell in der SATURN-Arena konnten die Ingolstädter einen Drei-Tore-Rückstand im Schlussdrittel noch aufholen und einen Overtime-Sieg landen. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gelang die Aufholjagd nach einem 1:3 nicht und der ERC unterlag mit 2:3.

Düsseldorf das Team der Stunde

Das Team von Cheftrainer Harold Kreis ist aktuell in Topform und kann auf sechs Siege in Folge zurückblicken. Darunter waren Erfolge bei den Top-Teams in Mannheim und München. Die Düsseldorfer trotzten den Abgängen von einem Dutzend teils namhafter Profis und belehren viele Experten, die das Kreis-Team vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat abstempelten, eines Besseren. Auch von einer zwischenzeitlichen Corona-Quarantäne ließen sich das Team nicht nachhaltig aus dem Tritt bringen. „Sie funktionieren sehr gut als Mannschaft und jeder kämpft füreinander“, warnt Jerome Flaake vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club. Allerdings müssen die Düsseldorfer an der Donau erneut auf zwei positiv getestete Profis verzichten. Daniel Fischbuch, zweitbester Scorer des Teams, und Marco Nowak, seines Zeichens Nationalverteidiger und punktbester Defensivspieler, fallen aus.

Ein ganz besonders wachsames Auge müssen die Schanzer auf Brendan O’Donnell haben. Der 29-Jährige kam kurz vor Saisonbeginn von Slovan Bratislava an den Rhein und erwies sich als Volltreffer. Mit 14 Toren und 17 Vorlagen ist er mit Abstand sowohl bester Torjäger als auch gefährlichster Punktesammler der Düsseldorfer. Am Sonntag vermeldete die DEG die Vertragsverlängerung des Kanadiers.

Fakten zum Spiel

Wiedersehen: Die beiden Ex-Panther Brett Olson und Jerry D’Amigo kehren heute zum zweiten Mal in ihre alte Heimat zurück. Während Olson in 22 Spielen neun Scorerpunkte sammelte, kommt D’Amigo in 19 Partien auf acht Zähler. Beim letzten Auftritt an der Donau traf der 30-Jährige.

Scoring-Streak zweistellig: Lange sah es am Sonntag danach aus, als würde die Scoring-Streak von Justin Feser bei neun enden, doch in der Overtime gelang dem 29-Jährigen doch noch ein Punkt, sodass er nun in zehn Partien in Folge eine direkte Torbeteiligung verbuchen konnte.

Christmas Warmup DAHOAM: Ab 18 Uhr wollen wir uns gemeinsam mit den Panther-Fans via YouTube auf das letzte Heimspiel vor Weihnachten sowie die Feiertage einstimmen. Neben zahlreichen Gästen wie Larry Mitchell und Tim Regan, gibt es zahlreiche Einspieler. Unter anderem zum Thema Weihnachten sowie mit zwei DEG-Überraschungsgästen. Darüber hinaus gibt es attraktive Preise von SATURN. Unter anderem einen QLED-Fernseher von SAMSUNG sowie ein Jahresabo von Magenta Sport. Alle Infos zur Show gibt’s HIER.

Das Spiel der Pantehr gegen die DEG ist live bei Magenta Sport als Einzelspiel oder in der Konferenz zu sehen. Außerdem berichtet unser Liveticker.

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Frederik Storm sorgte im ersten Heimspiel der Saison gegen die DEG mit seinem Tor für einen emotionalen Comeback-Sieg.
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Frederik Storm sorgte im ersten Heimspiel der Saison gegen die DEG mit seinem Tor für einen emotionalen Comeback-Sieg. · Johannes Traub/JT-Presse.de