
Gastspiel beim Rekordmeister
Frederik Storm und die Panther erwartet in Berlin ein enges und intensives Match. · Johannes Traub/JT-Presse.de
Die Panther treten morgens bereits um 14 Uhr bei den Eisbären Berlin an. Der Auftritt beim Hauptstadtclub ist gleich für zwei Profis ein ganz besonderes Spiel, denn sowohl Daniel Pietta als auch Berlins Frank Hördler feiern ein Jubiläum. Pietta steht in seinem 900. DEL-Spiel auf dem Eis, während der Eisbären-Kapitän die magische 1000-Spiele-Marke knackt.
Knoten geplatzt
Beim Derbysieg gegen Nürnberg gestern Abend ist bei den Oberbayern der Knoten in der offensive geplatzt. Seit der Deutschlandcup-Pause erzielte der ERC nämlich durchschnittlich „nur“ 2,16 Tore pro Partie. Im Duell mit den Franken gelang es dem ERC vor allem in der zweiten Spielhälfte, ihre Chancen effizient zu nutzen. „Wir hatten auch vor unserem erneuten Führungstreffer zum 2:1 schon einige hochkarätige Chancen, die ihr Torhüter zunichte gemacht hat. In der Folge haben wir die Chancen dann aber effizienter genutzt“, freute sich French. Defensiv macht seine Mannschaft nach wie vor einen hervorragenden Eindruck und konnte sich auch gestern wieder auf einen in den wichtigen Situationen hellwachen Michael Garteig zwischen den Pfosten verlassen. Durch den Erfolg gegen die Ice Tigers zogen die Schanzer nach Punkten mit dem Tabellenzweiten Mannheim gleich, die allerdings ein Spiel weniger bestritten haben.
Vom Tabellenstand nicht blenden lassen
Tabellarisch ist zwischen dem ERC und den Hauptstädtern eine so große Lücke, wie sie vor Saisonbeginn wohl niemand vorhergesagt hätte, denn der amtierende Meister steht nur auf Rang 13 und steckt aktuell mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Mit nur sechs Zählern Rückstand auf Platz zehn sind die Eisbären aber trotzdem weiterhin auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen. Am Freitag gelang der Mannschaft von Headcoach Serge Aubin ein 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen die Fischtown Pinguins. Personell können die Berliner nach von zahlreichen Verletzungen geprägten ersten eineinhalb Saisonmonaten wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch wenn der Rekordmeister immer noch nicht vollends ins Rollen gekommen ist und zuhause beispielsweise erst zwei Drei-Punkte-Siege in 14 Spielen einfahren konnte, sind die Eisbären mit ihrer hohen individuellen Qualität immer ein brandgefährliches Team. Das mussten die Blau-Weißen beim ersten Duell erleben, als sie gegen eine stark dezimierte und extrem junge Eisbären-Mannschaft zuhause mit 3:1 unterlagen.
Fakten zum Spiel
40 Jahre DEL: Gemeinsam haben die beiden Jubilare Daniel Pietta und Frank Hördler bereits 40 Spielzeiten in der deutschen Eliteliga auf dem Buckel. Beide feierten ihr DEL-Debüt in der Saison 2003/04 und kennen sich seit gemeinsamen Zeiten in der U18-Nationalmannschaft.
Zuletzt in Berlin: Fünf der vergangenen neun Gastspiel in der Hauptstadt konnten die Panther gewinnen. Zuletzt gab es am 22. März einen 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen. Den Versuch von Frans Nielsen parierte Kevin Reich damals spektakulär.
Abwehrspezialisten und Overtime-Liebhaber: In den vergangenen sechs Partien mussten die Panther nur neun Gegentreffer hinnehmen. Ligaweiter Top-Wert über diesen Zeitraum. Die Berliner hingegen machen es gerne spannend, denn fünf ihrer vergangenen sieben Spiele wurden erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen entschieden.
Mittwoch zuhause gegen Straubing
Das nächste ERC-Heimspiel steigt am Mittwoch gegen die Straubing Tigers. Sichern Sie sich schon jetzt ihre Tickets. Entweder im Online-Ticketshop oder im Fairplay Hockey Shop (Di-Fr: 14-18 Uhr; Sa: 10-13 Uhr).
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