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ERC-Neuzugang Yorick Treille
Saison

Saisonvorbereitung in den französischen Alpen

„Gerade sind ein paar Wolken aufgezogen, aber dennoch haben wir hier um die 30 Grad“, beschreibt Yorick Treille das Wetter im amerikanischen Bundesstaat Florida. Ein paar freie Tage gönnt sich der französische Nationalspieler noch, ehe es in seine Heimatstadt Grenoble (Frankreich) geht. Dort bere…

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„Gerade sind ein paar Wolken aufgezogen, aber dennoch haben wir hier um die 30 Grad“, beschreibt Yorick Treille das Wetter im amerikanischen Bundesstaat Florida. Ein paar freie Tage gönnt sich der französische Nationalspieler noch, ehe es in seine Heimatstadt Grenoble (Frankreich) geht. Dort bereitet er sich intensiv auf die kommende DEL-Saison bei den Panthern vor. Der ERC-Neuzugang im Interview.

Hallo Yorick. Der Wetterkarte zufolge lässt es sich ja ganz gut aushalten in Florida.

Oh ja, ich genieße hier momentan noch ein paar freie Tage, bevor ich mich dann Anfang Juli in meine Heimatstadt Grenoble aufmache. In Frankreich habe ich einfach die besten Trainingsbedingungen und kann auf dem Eis trainieren. Außerdem ist es dort nicht ganz so heiß, so dass ich mich dort auch seelisch wieder aufs Eishockey einstimmen kann. Mitte Juli fahre ich dann in die Schweiz, um meine ganzen Sachen zusammenzupacken. Von dort aus geht es dann Richtung Ingolstadt.

Deine ganze Familie wohnt ja in der Nähe von Grenoble. Bleibt da neben den ganzen Besuchen bei Familie und Bekannten überhaupt Zeit um zu trainieren?

Auf jeden Fall. Ich freue mich riesig, meine Familie wieder zu sehen, doch in erster Linie fahre ich nach Frankreich, um zu trainieren. Trotzdem bleibt aber auch noch genügend Zeit für ein paar Besuche bei Freunden und Verwandten.

Fühlst Du dich in Frankreich überhaupt noch heimisch, schließlich bist du bereits als Jugendlicher nach Nordamerika gegangen?

Für mich ist es nach wie vor schön, wenn ich für die Französische Nationalmannschaft auflaufen darf. Dennoch habe ich in Amerika eine zweite Heimat gefunden, denn seit meinem fünfzehnten Lebensjahr bin ich nun schon hier. Ich war an mehreren Sportuniversitäten in Kanada und den USA und das war für meine sportliche Entwicklung natürlich ungemein wichtig. Ich komme ja aus einer Eishockeyfamilie, mein Vater spielte leidenschaftlich gerne und so hatte ich natürlich die Unterstützung, als ich mit 15 Jahren nach Kanada ging.

Wie schwer ist es dir damals gefallen deine Familie und deinen ganzen Freundeskreis hinter dir zu lassen?

Es ist einfach so, dass Nordamerika die besten Chancen und Möglichkeiten bietet. Und wenn man so wie ich Eishockeyprofi werden will, muss man eben einiges in Kauf nehmen. Ich wollte diese Chance nicht verstreichen lassen auf ein College zu gehen. Meine Eltern standen in dieser Zeit hinter mir und haben mich ermutigt, diesen Schritt zu wagen.

Vor zwei Jahren bist du dann wieder nach Europa gekommen. Jetzt der Schritt nach Deutschland- was weißt du denn schon über die Deutsche Eishockey Liga?

Eine Menge. Ich surfe täglich im Internet auf den Seiten der Liga und auch auf der Homepage der Panther. Als ich bei Servette Genf unter Vertrag stand, haben wir mehrmals gegen deutsche Teams gespielt. Ich weiß noch, dass wir in der Vorbereitung zur letzten Saison auf Mannheim, Köln und Nürnberg getroffen sind.

ERC-Coach Ron Kennedy hat ja gesagt, dass er schon lange ein Auge auf dich geworfen habe und froh darüber sei, dass du dich für die Panther entschieden hast.

Das freut mich natürlich. Ich weiß noch, dass wir uns bei einer Eishockey-WM gegenüber standen, als er noch Trainer der österreichischen Nationalmannschaft war. Ich hoffe, dass ich das Vertrauen in der nächsten Saison auch zurückgeben kann.

Yorick Treille

Position: Stürmer

Schusshand: rechts

Geburtsdatum / - ort: 15.07.1980 (26 Jahre) in Grenoble (Frankreich)

Größe / Gewicht: 1,90 m / 89 kg

Nationalität: Frankreich

Letzter Verein: Servette Genf

NHL Entry Draft: 1999 in der 7. Runde von den Chicago Blackhawks (195. Stelle)

Bildergalerie

In seiner Heimatstadt Grenoble bereitet sich Yorick Treille auf die kommende DEL-Saison vor.