
Panthercracks auf gewohntem Terrain
„Das erste freie Training“, eigentlich ein Begriff, den man sonst nur aus der Formel 1 kennt. Aber heute schnupperten die Spieler des ERC Ingolstadt erstmals wieder Eishockeyluft in der Saturn-Arena.
„Das erste freie Training“, eigentlich ein Begriff, den man sonst nur aus der Formel 1 kennt. Aber heute schnupperten die Spieler des ERC Ingolstadt erstmals wieder Eishockeyluft in der Saturn-Arena.
Bis auf zwei Spieler war die Mannschaft komplett für die freiwillige Trainingseinheit angetreten. „Es kribbelt ja schon seit Wochen und Monaten wieder und nach vielem Joggen und Stunden im Kraftraum ist man natürlich froh, wenn es endlich wieder aufs Eis geht“, so ein sichtlich erschöpfter Scott Ferguson nach der rund 70-minütigen Einheit.
Kapitän Glen Goodall war genauso zum Zuschauen verdammt, wie Neuzugang Eric Boguniecki. Die Nummer 96 des ERC Ingolstadt landete mit reichlich Verspätung am Münchner Flughafen und traf erst kurz vor Trainingsschluss in der Arena ein. Eric Boguniecki hingegen brachte ein kleines Andenken aus Kanada mit nach Ingolstadt. „Gerade als ich mich von meiner Familie verabschieden wollte langte mir meine Tochter aus Versehen ins linke Auge.“ „Aber alles halb so schlimm“, versicherte der Stürmer, „ich bin hart im Nehmen. Ich würde jetzt gerne zwinkern, das fällt mir aber noch ein bisschen schwer.“ Die medizinische Abteilung des ERC hat sich dem lädierten Auge angenommen und ebenfalls Entwarnung gegeben. Spätestens Übermorgen wird der sympathische Stürmer auf dem Eis stehen.
Und so blieb beiden nur die Zuschauerrolle übrig, während die neuen und alten Kollegen unter der Leitung von Ron Kennedy und Jamie Bartman die erste leichte Übungseinheit absolvierten. Rund 70 Minuten jagten die Panther der schwarzen Hartgummischeibe hinterher und erhielten so einen kleinen Vorgeschmack auf das anstehende Trainingslager in Ingolstadt.
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