Toporowski nachträglich vom Verdacht auf Stockstich befreit
Heute wurde das Strafmaß gegen Shayne Toporowski bekannt gegeben. Nach der Einsicht des Videobandes, sah man von der Aufrechterhaltung der Matchstrafe gegen den Stürmer ab. Die Verletzung des Iserlohners entstand nicht wie vom Hauptschiedsrichter Ralph Dimmers zunächst vermutet durch einen Stocks…
Heute wurde das Strafmaß gegen Shayne Toporowski bekannt gegeben. Nach der Einsicht des Videobandes, sah man von der Aufrechterhaltung der Matchstrafe gegen den Stürmer ab. Die Verletzung des Iserlohners entstand nicht wie vom Hauptschiedsrichter Ralph Dimmers zunächst vermutet durch einen Stockstich der Ingolstädter Nummer 10. Vielmehr knallte Jörgen Eriksson, nach einem Zweikampf mit dem Ingolstädter mit dem Hinterkopf auf die Eisfläche, wodurch er kurz die Besinnung verlor. Auf dem Video sei zudem zu sehen, dass auch die blutende Wunde Erikssons nicht von Toporowski stammte. Die Ingolstädter Geschäftsführung, heute über die Entscheidung informiert, sprach von einer Schnittwunde die durch einen Ausrüstungsgegenstand, allem Anschein nach das Halbvisier zustande kam.
Nachdem es sich bei der Strafe für Toporowski allerdings um eine Tatsachenentscheidung handelte, wurde aus der Matchstrafe, die ein Mindestmaß von vier Spiele Sperre zur Folge gehabt hätte, eine Spieldauer-Disziplinarstrafe mit 'nur' einem Spiel Pause für Toporowski. Für Trainer Jim Boni ist dies aber trotzdem bitter, da auch er keinerlei Unsportlichkeit Toporowskis in dieser Szene erkennen konnte und ihm der Stürmer bei der wichtigen Begegnung in Schwenningen trotzdem fehlt.