Hinspiel-Pleite gegen Växjö
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Hinspiel-Pleite gegen Växjö

Panther reisen mit deutlicher Hypothek zum Rückspiel nach Schweden...

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Spielergebnis

14.11.23 · 18:30

Heim

ERC Ingolstadt

1 : 4

(0:2, 1:2, 0:0)

Gast

Växjö Lakers

CHL · Spieltag 121 · Achtelfinale

Den ERC Ingolstadt erwartet im Rückspiel der Champions Hockey League am kommenden DIenstag eine Mammutaufgabe. Das Hinspiel verloren die Panther zuhause nämlich gegen den schwedischen Meister Växjö Lakers mit 4:1. Ausschlaggebend für die Niederlage war die enorme Effizienz der Gäste.

Gegentor aus Kuriositäten-Kabinett

Für die Gäste-Führung nach gut drei Minuten brauchte es das kurioseste Tor des Jahres. Kalle Kossilas Passversuch von hinter dem Tor wurde abgefälscht, segelte in hohem Bogen über ERC-Keeper Devin Williams hinweg in den Torraum, wo Marko Friedrich den Puck am langen Pfosten unfreiwillig mit dem Schlittschuh ins eigene Tor bugsierte. Die äußerst Effizienten Schweden legten zur Mitte des ersten Drittels nach. Auch hier war Fortuna wieder auf der Seite der Lakers, als Robert Rosen einen Schuss entscheidend abfälschte. Williams verhinderte mit einem Monster-Save gegen Tobias Rieder sogar das 3:0 (15.). Offensiv kam von den Panthern hingegen zu wenig. Ein schwach ausgespielter Drei-gegen-Eins-Konter stand dafür sinnbildlich.

Anschlusstreffer schnell gekontert

Deutlich aktiver und offensivstärker kamen die Blau-Weißen aus der Kabine und verkürzten nur 35 Sekunden nach Wiederbeginn durch Daniel Pietta auf 2:1. Bei einer Doppelchance verpasste man den Ausgleich zweimal nur um Haaresbreite (25.). Auf der Gegenseite erwies sich Växjö einmal mehr als gnadenlos effektiv. Bei einem Konter, der ersten Offensivaktion der Schweden im zweiten Abschnitt, stellte Victor Stjernborg auf 3:1 (27.). Kurz danach erhöhte Dylan McLaughlin sogar auf 4:1 (30.). Der Doppelschlag war ein Wirkungstreffer für den ERC, der in der Folge bis Drittelende zwei Unterzahlsituationen unbeschadet überstand.

Engagement wird nicht belohnt

Mit Elan begannen die Hausherren auch das Schlussdrittel. Den Weg ins Tor fand aber zunächst keiner der Abschlüsse. Mirko Höfflin konnte einen Alleingang nicht nutzen und scheiterte an Goalie Adam Ahlman. Simpsons Schuss klatschte nur an den Pfosten. Mark French nahm Williams über zwei Minuten vor dem Ende für einen sechsten Feldspieler vom Eis, um das Ergebnis im Hinblick auf das Rückspiel nochmals zu verkürzen und seinem Team zu zeigen, dass noch nichts verloren ist. Am Endergebnis sollte sich aber dennoch nichts mehr ändern.

Stimme zum Spiel

Panther-Coach Mark French: „Der frühe Rückstand war ein Rückschlag, aber der Wendepunkt war das 3:1 als wir gerade am Drücker waren. Im dritten Drittel konnte wir Växjö dann mehr in die Defensive zwingen. Leider wollte aber kein Tor mehr gelingen."

ERC-Torschütze Daniel Pietta: "Wir haben eigentlich gut mitgehalten. Der große Unterschied war schlicht und einfach die Effizienz von Växjö. Sie haben unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt. Im EIshockey sind schon die verrücktesten Sachen passiert. Wir werden in Schweden im Rückspiel alles versuchen, um das Ergebnis noch aufzuholen."

Sonntag Heimspiel-Highlight gegen Mannheim

Erstmals seit dem Halbfinalsieg des ERC gegen die Adler in den letztjährigen Playoffs sind die Mannheimer am Sonntag wieder in der SATURN-Arena zu Gast. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Erleben Sie diesen Kracher live in der Halle und sichern sich jetzt Ihre Karten im Online-Ticketshop unter erci.de/tickets oder an den Vorverkaufsstellen im Fairplay Hockey Shop, an der Center Info im Westpark Ingolstadt oder in der Tourist Info am Rathausplatz.

Bildergalerie

Denkbar schlechter Start. Die Panther fingen sich früh ein kurioses Gegentor.
Foto: Johannes Traub/JT-Presse.de
Denkbar schlechter Start. Die Panther fingen sich früh ein kurioses Gegentor. · Johannes Traub/JT-Presse.de